Armin Breidenbach (geboren 1950 in Remscheid) forscht über Jahre zum Zuchthaus Herford in den Jahren 1934 bis 1939. Im Jahr 1939 wurde das Zuchthaus ein Jugendgefängnis. Viele Artikel mit Geschichten von Inhaftierten und den damaligen Haftbedingungen sind entstanden. Die Gefängnisseelsorge der heutigen JVA Herford ist an diesem Projekt mit finanziellen Mitteln des Erzbistum Paderborn beteiligt.

Breidenbach studierte in Münster und Berlin. Er hat Abschlüsse als Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer. In Berlin war er langjährig in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Seit dem Jahr 2015 ist er Rentner. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen „Verfolgung und Widerstand in Remscheid 1933–1945“ und „Das Zuchthaus Remscheid-Lüttringhausen und seine Häftlinge 1933–1945“ hat er herausgegeben.

Artikelserie zum Zuchthaus Herford 1934-1939


 


7. November 2018
Pfadfinder und Scouts erinnern vor Gefängnis
Es gab eine Begegnung zwischen französischen Scouts aus Abbeville und Pfadfindern aus Dortmund und Bochum. Bindeglied dieses grenzübergreifenden Treffens war eine Person, Abbé Pierre Carpentier, Pfadfinderkurat aus Abbeville. Vor 75 Jahren wurde der katholische Priester von den Nationalsozialisten in Dortmund umgebracht. 1942/43 saß er im Gefängnis „Krümmede“ […]
3. September 2018
Schicksal eines der 50 Priester in Bochum
Ein Flur einer Abteilung der Justizvollzugsanstalt in der JVA Bochum. Anton Steinhoff war in den Kriegsjahren Kaplan im Dortmunder Kreuzviertel. Ein noch lebender Zeitzeuge, damals Messdiener, sprach ihn einmal auf seinen immer traurig wirkenden Blick an. Schließlich habe Steinhoff ihm anvertraut, dass es zu tun habe […]
Knastschlüssel