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Gefängnisseelsorge auf dem 104. Katholikentag in Würzburg

Mittwoch, 13. Mai 2026 - Sonntag, 17. Mai 2026

Die Gefängnisseelsorge in Bayern und in Deutschland ist auf dem 104. Katholikentag in Würzburg in Podien und auf der Kirchenmeile vertreten. 700 Veranstaltungen an fünf Tagen wollen dazu ermutigen nach Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Kirche zu suchen. „Habt Mut, steh auf!“ ist der Slogan dieser Veranstaltung.

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Gerade vor dem Hintergrund von Krieg, stetig voranschreitendem Klimawandel und Artensterben, sozialer Spaltung und Krisen in Politik und Kirche ist das Bedürfnis nach konstruktiven Diskursen und einem gemeinsamen Ringen um Antworten und Suchen nach solidarischen Lösungen groß. Die Debatten auf dem Katholikentag beruhen auf der Idee der unveräußerlichen Würde jedes Menschen und speisen sich im Besonderen aus der christlichen Hoffnung. Dies soll spürbar werden in den Veranstaltungen und Begegnungen in Würzburg.

In der Kirchenmeile wird ein Haftraum am Stand der Gefängnisseelsorge originalgetreu aufgebaut, Videospots aus Gefängnissen in Deutschland sollen auf Bildschirmen laufen sowie GefängnisseelsorgerInnen auf Podien beteiligt sein. Eine Übernachtungsmöglichkeit kann die Gefängnisseelsorge nicht anbieten. Das Team in Würzburg freut sich über KollegInnen, die einen Dienst am Stand übernehmen können.

Film- und Tonbeiträge

Zusammen mit unserem Kollegen Georg Ruhsert (JVA Würzburg) gibt es bereits ein kleines Team, das sich bereits mit der Gestaltung des Standes beschäftigt hat. Neben diesem „Kernteam“ sind wir aber weiterhin an punktueller Unterstützung interessiert. Dies betrifft besonders die Erstellung von kurzen Ton- oder Filmbeiträgen. Hier die Kurzfilme auf YouTube...


Standbesetzung

Wer sich schon jetzt konkret vorstellen kann, an einem, zwei oder mehreren Tagen den Stand zu betreuen, kann unter folgendem Link https://caridate.caritas-os.de/jva-katholikentag eintragen. Manche Mitglieder haben schon grundsätzlich Bereitschaft angezeigt und stehen hier ohne Termine drin – bitte noch ergänzen. Wer sich alternativ für Auf- und/oder Abbau stark machen möchte, bitte bei Andreas melden (Modellzelle aus Nürnberg anliefern und aufbauen bzw. in umgekehrter Reihenfolge abbauen).

Nachfragen

Es ist jederzeit möglich, selbst Änderungen an den Eintragungen vorzunehmen. Die endgültige Planung wird sicher erst im Frühjahr stehen – aber so haben wir (und auch alle anderen) einen guten Überblick. Nachfragen bitte an unseren für den Stand zuständigen Kollegen Georg Ruhsert unter: georg.ruhsert@bistum-wuerzburg.de – mit dem Hashtag #JVA-Katholikentag im Text oder Betreff.


Samstag, 16. Mai 2026, 11 – 12.30 Uhr

Einladung zur Veranstaltung für alle, die sich für die Welt von Gefangenen, Gefängnisseelsorge, Resozialisierung … interessieren oder in dem Bereich engagiert sind Bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und diskutieren Sie mit! Es kann zur Gelegenheit werden, ein Netzwerk zu stärken und zu erweitern oder neue Ideen zu entwickeln.

Congress Centrum, Panoramaebene, Raum 11/12/13, Kranenkai | Debatten im großen Raum

Impuls: Doris Schäfer, Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V, JVA Würzburg
Podium:
Nadia Fiedler, Geschäftsführerin der Christophorus-Gesellschaft, Würzburg
Joachim Herrmann MdL, Staatsminister des Inneren, ZdK-Mitglied, München
Antonia Oberst, Initiative Zelle der Katholische Hochschulgemeinde Würzburg
Weihbischof Paul Reder, Bistum Würzburg
Moderation: Tobias Müller, Berlin
Anwalt/Anwältin des Publikums: Hans-Walter Kranert und Kira Schmedes, Würzburg

…und morgen sind sie wieder unsere Nachbarn
Die Beschäftigung mit Gefangenen als Chance für uns alle

Eine Inhaftierung soll der Gerechtigkeit und der allgemeinen Sicherheit dienen. Doch kann man das Böse zähmen, indem man ‚die Bösen‘ unserem Blick entzieht? Welche Besserung kann man erwarten, wenn jemand im Lauf der Inhaftierung Wohnung, Arbeit, familiäre und soziale Bindungen, Lebenstüchtigkeit und Selbstvertrauen verloren hat und ihm oder ihr nur ehemalige Mitgefangene als Kontakte geblieben sind? Welche Verantwortung hat eine Gesellschaft, haben die Kirchen und religiöse Gemeinden, um ihnen für ihre Entlassung eine neue Chance zu geben? Warum identifiziert sich Jesus mit Gefangenen? Können sie uns vielleicht helfen, unseren Blick auf das Leben neu auszurichten und unser Verständnis vom Leben zu weiten und zu vertiefen? Wie können wir voneinander lernen, damit wir morgen zu besseren Nachbarn werden?

Vorbereitet von: Christophorus Gesellschaft Würzburg, Gemeinschaft Sant’Egidio, Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. und Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg

Website Katholikentag

Details

  • Beginn: Mittwoch, 13. Mai 2026
  • Ende: Sonntag, 17. Mai 2026
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Weitere Angaben

Hinweis
HelferInnen für den Stand in der Kirchenmeile melden sich bei Georg Ruhsert von der JVA Würzburg.

Veranstaltungsort

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