Im Oktober 2017 gründete sich aus der Personenkörperschaft “Konferenz der Katholischen Seelsorge bei den Justizvollzugsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland” der eingetragene, gemeinnützige und kanonische Verein mit dem Namen “Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V.” In frühen Jahren lautete die Bezeichnung “Konferenz der katholischen Geistlichen im Strafvollzug.”

 

Der Verein setzt sich aus MitgliederInnen zusammen, die im hauptberuflichen Dienst als GefängnisseelsorgerIn in ihrem Bistum stehen und dem Verein per schriftlicher Erklärung beigetreten sind. Der bundesweite Zusammenschluss besteht nicht aus Delegierten, sondern jede/r einzelne MitarbeiterIn vor Ort kann partizipieren und die Fort- und Ausbildungsangebote nutzen.

 

Satzung des Vereines

Geschichte

Die Deutsche Bischofskonferenz begleitet mit der Pastoralkommission die Anliegen der Gefängnisseelsorge und die Arbeit des Vereines. Es kann jede und jeder im Dienst befindliche hauptberufliche SeelsorgerIn und andere Interessierte durch Beitrittserklärung Mitglied des Vereines werden. Die Organe des Vereines sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung. Der Beirat besteht aus VertreterInnen der Regionen in den Ländern, Diözesen und (Erz-)Bistümern in Deutschland und den Beauftragten für besondere Arbeitsbereiche. Die Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten wird auf Diözesan- und Bistumsebene geregelt. Staatliche Ansprechpartner sind die Justizministerien der Länder. Neben den Katholischen Büros sind Diözesanbeauftragte, SprecherInnen oder Dekane an der Schnittstelle zwischen MitarbeiterInnen, Bistum und dem Land tätig.

12. November 2019
Ein Synodaler Weg ist keine Einbahnstraße
Teilweise nur in den Anmerkungen der Papst Franziskus-Enzykliken gibt es so etwas wie eine Prinzipienlehre, die die alte Theologie weit hinter sich lässt. In diesem Sinn wird dort betont: Wirklichkeit geht vor Idee. Zeit geht vor Raum (man könnte auch sagen: Prozess geht vor Wahrheit), Einheit vor Konflikt. Das Ganze ist dem […]
12. April 2020
Leere Kirchen symbolisch für verborgene Leere?
Balkonsicht mit einer Grußkarte, deren Bild ein Schmetterling und ein Blüte als Hoffnungssymbol für neues Leben zeigt. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Dr. Georg Bätzing, predigt im Hohen Dom von Limburg vor leeren Kirchenbänken zum Ostersonntag. Für Bätzing ist Ostern unter allen historischen Wendepunkten der bedeutsamste und […]
25. Oktober 2024
Ziele der Justiz: Digitalisierung, Diversität und Demokratie
Beim Zukunftsforum Justiz in Baden-Württemberg geht es um die gesamte Justiz, die Gerichte und den Justizvollzug. Mitte Oktober sind die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses im Projekt ZUKUNFTSGERICHTET präsentiert worden. Ziel dieses Prozesses ist es, die Justiz auf die zukünftigen gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen vorzubereiten und die Erwartungen […]
26. Februar 2021
Spiritualisierte Gewalt: Geist­licher Missbrauch
Betroffene spiritualisierter Gewalt in kirchlich anerkannten Gemeinschaften in Deutschland und das Netzwerk gegen geistlichen Missbrauch (NGM) wenden sich in einem offenen Brief an Bischof Heinrich Timmerevers (Bistum Dresden-Meißen), den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe „Kirchliche Bewegungen und neue Geistliche Gemeinschaften“, und an Bischof Georg Bätzing (Bistum Limburg), den […]
30. Mai 2022
Krankenhausseelsorgerin gibt kirchliche Beauftragung zurück
“Lieber Bischof Joseph, ich gebe dir meine Missio zurück”: Die Spitalseelsorgerin aus der Schweiz, Veronika Jehle, schreibt ihren Abschiedsbrief aus dem pastoralen Dienst der römisch-katholischen Kirche. In einem Klartext-Brief begründet Veronika Jehle, warum sie nicht mehr mit einer bischöflichen Beauftragung als Spitalseelsorgerin arbeiten möchte. Die Missio […]
16. April 2026
Gesetz: Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein?
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (BAG-S) begrüßt den Vorstoß von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), das Fahren ohne Fahrschein zu entkriminalisieren. Derzeit wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne gültiges Ticket gemäß § 265a StGB als Straftat verfolgt. Es drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Dies ist eine Regelung, die bereits seit […]
Knastschlüssel