Im Oktober 2017 gründete sich aus der Personenkörperschaft “Konferenz der Katholischen Seelsorge bei den Justizvollzugsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland” der eingetragene, gemeinnützige und kanonische Verein mit dem Namen “Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V.” In frühen Jahren lautete die Bezeichnung “Konferenz der katholischen Geistlichen im Strafvollzug.”

 

Der Verein setzt sich aus MitgliederInnen zusammen, die im hauptberuflichen Dienst als GefängnisseelsorgerIn in ihrem Bistum stehen und dem Verein per schriftlicher Erklärung beigetreten sind. Der bundesweite Zusammenschluss besteht nicht aus Delegierten, sondern jede/r einzelne MitarbeiterIn vor Ort kann partizipieren und die Fort- und Ausbildungsangebote nutzen.

 

Satzung des Vereines

Geschichte

Die Deutsche Bischofskonferenz begleitet mit der Pastoralkommission die Anliegen der Gefängnisseelsorge und die Arbeit des Vereines. Es kann jede und jeder im Dienst befindliche hauptberufliche SeelsorgerIn und andere Interessierte durch Beitrittserklärung Mitglied des Vereines werden. Die Organe des Vereines sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung. Der Beirat besteht aus VertreterInnen der Regionen in den Ländern, Diözesen und (Erz-)Bistümern in Deutschland und den Beauftragten für besondere Arbeitsbereiche. Die Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten wird auf Diözesan- und Bistumsebene geregelt. Staatliche Ansprechpartner sind die Justizministerien der Länder. Neben den Katholischen Büros sind Diözesanbeauftragte, SprecherInnen oder Dekane an der Schnittstelle zwischen MitarbeiterInnen, Bistum und dem Land tätig.

3. September 2022
Gedenk-Kundgebung nach Gewalttat an verstorbenen Malte
Mehr als 5.000 Menschen haben auf dem Prinzipalmarkt in Münster des 25-jährigen Trans*Mann Malte C. gedacht, der nach einer brutalen Gewalttat am Rande des Christopher-Street-Days (CSD) in Münster gestorben ist. Malte war dazwischen gegangen, als ein junger Mann teilnehmende Frauen beleidigt hat, und war von diesem […]
22. November 2018
Kein ausreichend qualifiziertes Personal
Trotz aller Bemühungen: Ohne ausreichend Personal und ohne offenen Vollzug kann das Modell Gefängnis nicht funktionieren, sagt Heinz-Werner Schnittker, Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM) Düsseldorf e.V. „Ich konnte nur versuchen, den Schaden zu begrenzen…“ Dies ist das Fazit eines engagierten Sozialarbeiters, der sich […]
16. April 2025
Ehemaliger Gefängnisseelsorger fährt mit Wohnmobil durchs Land
Seit vier Jahren ist der Franziskaner und ehemalige Gefängnisseelsorger Gabriel Zoernig, der in der Jugendanstalt (JA) Neustrelitz arbeitete, in seinem Wohnmobil unterwegs. Er versteht sich dabei in der Tradition seines Ordens. Wenn weniger Menschen zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Menschen fahren, sagt er: […]
29. März 2021
Weiter auf roten Teppichen der Kirche gehen?
Einmal auf dem roten Teppich sein. Wie schön wäre das! Im Mittelpunkt zu stehen, beachtet und geachtet. Im Fokus der Kameras. Das kennen wir von den Filmfestspielen. Der rote Teppich ist Kult. Egal ob die Oscars, die Berlinale oder andere Filmfestspiele: vor der Verleihung der Preise […]
14. April 2022
Langer Tisch der Entfremdung: Mahl nicht für Handverlesene
Gewiss erinnern Sie sich an den Tisch, leer und lang. An der einen Schmalseite saß Putin. An der anderen Seite mal Macron, mal Scholz. 6 m Abstand. Man friert beim Anblick. Distanz kommt zum Ausdruck, ein Auseinander, nichts ist da, was die Leere füllt. Ein Bild […]
15. Februar 2020
Im Gegensatz zu der Ausbeutungsmentalität
Zu Recht wurde das nachsynodale Dokument hierzulande vor allem für seine Aussagen über die Frauen scharf kritisiert. In Lateinamerika überwiegt eine positive Rezeption, besonders hinsichtlich seiner Aussagen in Richtung sozialer, interkultureller und ökologischer Themen. Die politisch-sozialethische Ausrichtung des Dokuments stärkt und würdigt das Engagement vieler. Außerdem […]
Knastschlüssel