Im Oktober 2017 gründete sich aus der Personenkörperschaft “Konferenz der Katholischen Seelsorge bei den Justizvollzugsanstalten in der Bundesrepublik Deutschland” der eingetragene, gemeinnützige und kanonische Verein mit dem Namen “Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V.” In frühen Jahren lautete die Bezeichnung “Konferenz der katholischen Geistlichen im Strafvollzug.”

 

Der Verein setzt sich aus MitgliederInnen zusammen, die im hauptberuflichen Dienst als GefängnisseelsorgerIn in ihrem Bistum stehen und dem Verein per schriftlicher Erklärung beigetreten sind. Der bundesweite Zusammenschluss besteht nicht aus Delegierten, sondern jede/r einzelne MitarbeiterIn vor Ort kann partizipieren und die Fort- und Ausbildungsangebote nutzen.

 

Satzung des Vereines

Geschichte

Die Deutsche Bischofskonferenz begleitet mit der Pastoralkommission die Anliegen der Gefängnisseelsorge und die Arbeit des Vereines. Es kann jede und jeder im Dienst befindliche hauptberufliche SeelsorgerIn und andere Interessierte durch Beitrittserklärung Mitglied des Vereines werden. Die Organe des Vereines sind der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung. Der Beirat besteht aus VertreterInnen der Regionen in den Ländern, Diözesen und (Erz-)Bistümern in Deutschland und den Beauftragten für besondere Arbeitsbereiche. Die Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten wird auf Diözesan- und Bistumsebene geregelt. Staatliche Ansprechpartner sind die Justizministerien der Länder. Neben den Katholischen Büros sind Diözesanbeauftragte, SprecherInnen oder Dekane an der Schnittstelle zwischen MitarbeiterInnen, Bistum und dem Land tätig.

18. Februar 2022
Pastoralreferentin veröffentlicht Buch: Mit meiner Königin
Priesterin werden konnte sie nicht. Doch Katharina Barth-Duran ist in der katholischen Kirche geblieben. Jetzt legt der Herder-Verlag den spirituellen Begleiter der aus der Stadt Schwaigern am Nordrand des Schwarzwaldes kommenden Pastoralreferentin für die Fastenzeit vor. Katharina Barth-Duran geht es um die Frage, wie man in […]
12. Mai 2022
Flutgeschichten in der Lebensweise kirchlicher MitarbeiterInnen
Unglaublicherweise beginnt im Augenblick der Katastrophe die Geschichte der Freiheit. Gott sagt: Nie wieder. Nie wieder Flut. Nie wieder Wasser. Nie wieder Verderben. Gott ist nicht dieser kleingeistige Kontrolletti-Gott, von dem vielleicht manche Menschen träumen. Machen wir Schluss mit den Flutgeschichten. Hören wir auf, einander das […]
13. September 2019
Gelobt sei Gott. Sicht von Missbrauchsopfern
François Ozons Film ­schildert – aus der Sicht von ­Missbrauchsopfern eines katholischen Priesters, die um Aufklärung und Gerechtigkeit kämpfen – den bisher größten Skandal der Katholischen Kirche in Frankreich. Es gibt in diesem Film recht früh eine Schlüsselszene, die körperliches Unwohlsein erzeugt: die persönliche Gegenüberstellung zwischen […]
13. Juli 2019
Glaube spielte in preußischer Gefängnisreform eine Rolle
An der Außenwand der Kirche, dem Inneren des Gefängnisses zugewandt, hing ein großes Kreuz. Vorher war dort auf der Wand nichts. Dieses Kreuz hatte bis zu einem großen Sturm auf dem vorderen Dach des alten Gefängnisses „Ulmer Höh“ über der Altarseite der Kirche gestanden,. Dies mehr […]
4. September 2023
Lehramt der Betroffenen: Lässt sich „Kirche“ etwas sagen?
Bibeltexte können die Realität im Heute aufrütteln, kirchliche wie lebensbezogene Themen hinterfragen. So der Text, in dem Jesus den späteren Verleugner Petrus ziemlich rabiat angeht. Der Mensch Jesus geht von unten aus und nicht von den Religionsvertretern seiner Zeit. Ob das heute genauso wäre? Petrus will […]
7. Oktober 2023
Dass etwas anfängt: Wo Mauern fallen, werden Zugänge freigelegt
In Wien wurde die „Trompete von Jericho“ als Auszeichnung für die Initiative #OutInChurch entgegengenommen. Dieser Preis wird von verschiedenen österreichischen Kirchenreformorganisationen für „außerordentliche Verdienste um Reformen in der Katholischen Kirche hin zu einer Kirche mit Zukunft“ verliehen. Die Feier fand im Rahmen einer Preisverleihung statt, bei […]
Knastschlüssel