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Marco Petrelli wechselt Zuständigkeit

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Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) unterstützt den eingetragenen und kirchlichen Verein der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. Dies geschieht durch das Sekretariat der Bischofskonferenz im Bereich der Pastoral. Im Referat für spezielle Seelsorgebereiche war Marco Petrelli für die Gefängnisseeelsorge zuständig. Er wechselt nach seiner Elternzeit in den Bereich der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen.

Nicht nur in der Begleitung zur Eintragung als eingetragener und kirchlicher Verein der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. hat Marco Petrelli beigetragen, auch war er bei den Studien- und Beiratstagungen der Katholischen Gefängnisseelsorge stets präsent. In Erinnerung ist die Studientagung in Ludwigsburg 2018, bei der Petrelli die Stärken und Schwächen der Gefängnisseelsorge anhand der SWOT- Analyse versuchte herauszuarbeiten. 

Die SWOT-Analyse (engl. Akronym für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken) ist ein Instrument der strategischen Planung. Sie dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung für Organisationen wie dem Verein der Katholischen Gefängnisseelsorge. Die SWOT-Analyse steht nicht nur aus der Stärken- und Schwächen-Analyse, sondern auch aus einer Umweltanalyse, mit deren Hilfe die Chancen und Risiken relevanter Entwicklungen genauer untersucht werden. Diese Methode kommt aus der Wirtschaft, war aber sehr erhellend zur Analyse der Arbeit der Gefängnisseelsorge. Daran soll bei der Studientagung in Magdeburg 2019 weitergearbeitet werden.

Wir bedanken uns herzlich bei Marco Petrelli für seine begleitende Hilfe, seinem fachlichem Wissen und seine menschliche und bodenständige Art. Im zweieinhalb Jahren hat sich Petrelli durch die Gespräche und seine Kritiken konstruktiv in die Prozesse der Gefängnisseelsorge eingebracht. Mit ihm verlieren wir in der Gefängnisseelsorge einen kompetenten und engagierten Vertreter bei der Deutschen Bischofskonferenz, der immer ein offenes Ohr für unsere Belange hatte. In den verschieden Gremien der Deutschen Bischofskonferenz und dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) war er ein guter Anwalt und Fürsprecher der Gefängnisseelsorge.

Nach seiner Elternzeit wird er dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz erhalten bleiben. Allerdings nicht mehr für die Gefängnisseelsorge. „Niemals geht man so ganz“, schreibt Petrelli in seinen Abschiedsworten an die GefängnisseeelsorgerInnen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg Gottes reichen Segen und für seine kommende Tätigkeit viel Erfolg!

Michael King | Für den Bundesvorstand: Stefan Ehrlich

 

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