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Der eine dealt mit Drogen, der zweite ist ein Betrüger und der dritte hat ein Geschäft ausgeraubt. Wer in Deutschland ein Verbrechen begeht, wird bestraft, sagt die Jurisdiktion. Gott vergibt uns unsere Schuld, sagt die Kirche. Im Mittelpunkt dieser Sendereihe des WDR “Lebenszeichen” steht das Subjekt “Mensch” im Vordergrund.

Zum Thema “Schuld und Sühne – Aufarbeitung im Gefängnis” wird aus der JVA Köln berichtet und die evangelische Kollegin Eva Schaaf interviewt. Inhaftierte kommen ebenso zu Wort wie der Pastor vor Ort. Die Reihe will das Zusammenleben mit anderen in Familie, Partnerschaft oder im Berufsleben; sein Widerstand gegen Ideologien und Verhältnisse, die ihn zum Objekt degradieren wollen; sein Umgang mit Glück und Wohlstand, aber auch mit Krankheit und Trauer; seine Suche nach dem “aufrechten Gang” zur Sprache bringen.

Ausgehend von den gelebten Erfahrungen unterschiedlicher Zeitgenossen will das “Lebenszeichen” Orientierung vermitteln – vor christlichem, aber auch vor nicht-christlichem Hintergrund. Die Sendungen fragen nach den ethischen Grenzen bei gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Problemen; sie versuchen damit, Maßstäbe aufzuzeigen. Über die bloße Information hinaus wollen sie Analyse, Nachdenklichkeit und Ermutigung vermitteln.
 


Schuld und Sühne – Aufarbeitung im Gefängnis
WDR Lebenszeichen | 29:00 Min.
Autorin: Elin Hinrichsen
 

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