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Reportage für Kinder mit Gefängnis-Checker Tobi

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Checker Tobi checkt, wie der Alltag in einem Gefängnis aussieht. Von Sven erfährt er, warum er ins Gefängnis musste und wie sein Leben während der Freiheitsstrafe aussieht. Fast fünf Jahre muss Sven noch im Gefängnis bleiben. Auf unterhaltsame Weise erklärt Tobi, wie es ist, ins Gefängnis zu kommen und dort leben zu müssen. Die Reportage ist für Kinder vom Bayrischen Rundfunk in der niedersächsischen JVA Lingen gedreht.


Ins Gefängnis kommen Menschen, die verurteilt wurden, weil sie eine Straftat begangen haben. Das heißt, sie haben etwas Verbotenes getan – also ein Gesetz gebrochen. “Gefangen sein” ist die Strafe dafür. Wie der Alltag in einem Gefängnis aussieht, das checkt Tobi in der Stadt Lingen. Vom Gefangenen Sven erfährt er, warum er ins Gefängnis musste und wie sein Leben während der Freiheitsstrafe aussieht. Außerdem checkt Tobi, welche Aufgaben die Gefängniswärter haben und findet an eigenem Leib heraus, wie es ist in einer Zelle eingesperrt zu sein.

Er spricht mit Gefangenen über ihren Alltag und findet heraus, wie die Arbeit dort ist. Er bleibt sogar selbst in einer Zelle und erzählt dann, wie es ihm damit ging. Mit einfachen Darstellungen, echten Bediensteten und einem “echten” Gefangenen wird kindgerecht erklärt, was Gefängnis heisst. Ein lohnender Schritt, die “Stadt in der Stadt” zu zeigen. Die Reportage kommt dann aber doch nicht ganz ohne Klischees aus. Beispiel die Häftlingsnummer 0815 auf der Haftkleidung. Der Moderator Tobi geht mit strahlendem Lächeln und anfangs sehr naiv in den Knast. So will er Kekse mitnehmen und seine Giraffe. Na ja, etwas Unterhaltung muss sein. Ansonsten gut gelungen.

 

 

Kommentar

  1. Heike sagt:

    Sicher eine gute Sendung und für Kinder sehenswert. Trotzdem traurig: Wieso geht der Bayrische Rundfunk nach Niedersachsen für so eine Reportage?

    Antwort: In Bayern wären 2/3 des Inhalts nicht möglich, weil: es dort im Vollzug so manches nicht gibt. Telefon z.B. Diese Frage habe ich auch an den Sender gestellt. Nicht überraschend, es gab keine Stellungnahme.

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