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Der zukünftige Mensch ein/e Mystiker/in

“Verzweifelt katholisch”. Wut macht widerständig
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Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten
15. November 2019

Danke Pierre Stutz für seinen Artikel „Verzweifelt katholisch“ . Mutig und frei bringt er ins Wort, was sich in den Herzen vieler Theo- und Thea-loginnen abzeichnet. Auch den Menschen, die am System ver-zweifeln, spricht er aus der Seele. Spiegelt sein Artikel den verzweifelten Kampf in einem System, das sich die Liebe und Barmherzigkeit auf die Stirn schreibt, und dann ausgrenzend, einengend und verletzend agiert gegenüber all denen, die konsequent diese Themen praktizieren.

Übrigens zutiefst priesterliches und heilsames Leben, derartig unterwegs zu sein, die direkte Nachfolge Jesu. Vergebliche Kämpfe meinerseits gab es zu viele innerhalb des Kirchensystems. Heute lebe ich im Selbst-Bewusstsein, Priesterin zu sein, auch ohne Handauflegung eines „geweihten Kirchen-Mannes“ und in naher Zukunft auch ohne im Kirchensystem verankert bleiben zu wollen. Ich stelle mich auf die Seite derer, die es wagen, dieses System hinter sich zu lassen, auch wenn es da nochmals bedrohlich klingt wie: „Wer austritt, zieht sich die Schisma-Tatstrafe der Exkommunikation zu. Das sei eine Beugestrafe, die zur Umkehr auffordere“.  Das ist eher eine Ermutigung, den Schritt in die Freiheit  zu tun, im Wissen um die verinnerlichte universelle Göttlichkeit des SEINS.

Frei formulierend mit dem Jesuiten Karl Rahner und dem persischen Mystiker Muhammad Schams ad-Din lebe ich seit langem den Gedanken, dass der zukünftige Mensch nicht Christ, Hindu, Moslem, Buddhist oder Jude sein wird. Der zukünftige Mensch wird ein/e MystikerIn sein, eine/r der/die das universell Göttliche erfahren hat.

 A.H.

 

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