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Unterschiedliche Lebensweisen: Studierende und Inhaftierte

26. Juni 2026

Ein studentischer Arbeitskreis trifft sich regelmäßig mit Strafgefangenen. Seit Jahren gibt es in der Katholischen und evangelischen Hochschulgemeinde Nürnberg den Arbeitskreis (AK) Knast. „Wir treffen uns ungefähr alle zwei Wochen Mittwoch abends mit einer Gruppe Strafgefangener“, berichtet Vroni (24), die seit drei Jahren dabei ist.

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Austausch und Kennenlernen

„Wir erzählen uns voneinander, wir spielen, malen und basteln zusammen.“ So unterschiedlich die Lebensweise und die Persönlichkeiten von Studierenden und Häftlingen auch sein mögen – eines ist ihnen gemeinsam. Sie haben Träume und Hoffnungen, Gedanken und Lebenserfahrungen. Studierende mit verschiedenen Konfessionen kommen in der JVA Nürnberg ins Gespräch mit inhaftierten Menschen. Ziel ist, angeregt durch Spiele, Quiz oder ähnliches, den Austausch und das Kennenlernen der jeweils anderen Lebenswelt. Für die Gefangenen ist das vierzehntägige Treffen eine Auszeit vom oft monotonen und belasteten Alltag hinter den Mauern. Es tut gut, von Menschen „von draußen“ wahrgenommen und gehört zu werden. „Einfach als der Mensch sein zu können, der man ist“, sagt ein Gefangener.

Andreas Mülller | JVA Nürnberg

 

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