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Tat-Ort Nikolaus. Gutes tun – kann jeder

In der letzten U-Bahn könnte der “Gott” sitzen
21. Dezember 2019

Noch immer wird der Heilige Nikolaus mit dem Weihnachtsmann verwechselt. In der portugiesischen Stadt Funchal auf der Insel Maderia zeigt sich dies im Straßenbild.

Dass Orte guter Taten, wie die des Heiligen Nikolaus, auch im Gefängnis geschaffen werden können, verdeutlicht das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken Ende November in einer Pressekonferenz in der Justizvollzugsanstalt Köln. Neben der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und kirchlichen Vertretern berichten prominente Unterstützer der Aktion wie Yvonne Willicks, warum es ihnen so wichtig ist, Gutes zu tun. Ebenfalls ist Maite Kelly als Patin der Nikolausaktion tätig.

Aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen sind engagierte Ehrenamtliche anwesend, die dem „Täterprofil“ des heiligen Nikolaus gefolgt sind und authentisch über ihre Orte guter Taten und Aktionen berichten. Auch Inhaftierte kommen zu Wort und sprechen über ihre guten „Tat.Orte“ in der JVA.

Noch immer wird der Heilige Nikolaus mit dem Weihnachtsmann verwechselt. Der hat mit Nikolaus nichts zu tun. Dies war und ist nur eine Idee von Coca Cola gewesen. Der Nikolaustag am 6. Dezember verdankt seinen Namen dem heiligen Bischof von Myra, der im dritten Jahrhundert in Lykien (im Südwesten von Antalya, der heutigen Türkei) geboren und mit dem Namen “Nikolaus” getauft wurde. Der Name entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie “Sieg des Volkes”.

Nachdem Nikolaus mit 19 Jahren in seiner Heimat zum Priester geweiht wurde, zog es ihn in die Stadt Myra, ebenfalls eine Stadt der heutigen Türkei. Dort wurde er im Jahr 325 n. Chr. zum Bischof geweiht und somit zum Bischof von Myra. Der Bischof war bekannt durch viele Tat-Orte. Erzählungen zufolge machte der Bischof seinem Namen alle Ehre und handelte stets barmherzig und uneigennützig. So soll er das beträchtliche Vermögen, das er von seinen wohlhabenden Eltern erbte, vollständig an die Armen gespendet haben.

 

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