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Lyrik und Gebete aus dem Maßregelvollzug

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Mit Pseudonym schreibt Rolandus Germanicus Lyriktexte aus dem Maßregelvollzug. Dabei beschreibt er Glück und Gott als Sonne oder Ewigkeit. Es sind Gebete, die er niedrschreibt. Gebete zwischen Mauern und der Freiheit, zwischen Strafe und Selbsterkenntnis. Rolandus ist in einer Einrichtung für suchtkranke Straftäter untergebracht.


Wie ein STERN in der Nacht, sei Dir immerzu meine Liebe entfacht, denn stets bin ich darauf bedacht, dass Christus über uns allen wacht. So sei mein Leben ein einziges Gebet, welches die Herrlichkeit GOTTES erfleht, denn was ich auch immer gesät, erwächst doch nur, das aus mir ergeht.

GOTT, verhelfe mir zum Besten, das ich sein will, DIR und der Welt, weil nicht Geld, sondern Geist und Liebe zählt, so gib mir, das mir noch fehlt,
um aufzugehen in dem, wozu DU mich einst erwählt. Blick in mein Herz, schau mir ins Gesicht, ich bin Mensch, mit einer Glaubenssicht, DEINE Herrlichkeit ist mein schönstes Licht, der Welten Lohn aber, übe ich Verzicht.

Gewähre mir einen Einblick in DEINE Ewigkeit, auf dass meine Seele in Dir gedeiht, so erlang ich Weisheit, für allezeit, dazu bin ich von Geburt an bereit. Denn, je älter wir sind, desto schneller uns die Zeit verrinnt, am Ende doch alles wieder von vorn beginnt, Desselbigen gleichen neu zu entdecken, durch unser Kind.

Rolandus Germanicus

 

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