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Gefängnisseelsorge
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Auf "Schub" transportiert werden...
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Guten Tag,
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auf "Transport sein" heißt, ein inhaftierter Mensch wird mit dem Justiz-Omnibus in eine andere Justizvollzugsanstalt "verschubt". Plastiksitze, Videokameras, Rufknöpfe und längliche Fensterschlitze: Mit dem Komfort eines normalen Reisebusses hat der 13 Tonnen schwere Gefangenentransporter nicht zu tun. Immerhin gibt es eine Klimaanlage. Komfortabler sind die kleineren Gefangenentransportwagen (GTW) als Bulli oder Sprinter. Im letzteren sind 3-4 Einzelsitze, die durch eine Kabine getrennt sind. Früher waren diese Fahrzeuge unauffällig weiß. Heute fahren sie mit blauem Streifen und der Aufschrift JUSTIZ. Manche der sind mit Blaulicht ausgestattet.
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Ein Gefangener muss zu einem Gerichtstermin nach Stralsund gebracht werden. Das kann schon einmal 3 Wochen dauern. Er wird von JVA zu JVA gebracht mit jeweils ein bis zwei Übernachtungen in den dortigen Transportzellen. Am nächsten Tag geht es weiter im System der Transporte quer durch Deutschland. "Das ist nicht sehr angenehm in den engen Zellen des Busses zu sitzen", sagt der 21-Jährige. "Außerdem weiß ich nie, wie ich untergebracht werde", fügt er an. Jugendliche Inhaftierte müssten eigentlich einen Einzeltranport bekommen, weil sie im Jugendvollzug und nicht im Erwachsenenvollzug untergebracht werden sollten. Doch die Praxis ist eine andere, weil das Personal von Bediensteten nicht zur Verfügung steht.
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Wieder zurück im "Heimatknast" sind viele erleichtert, wieder im gewohnten Haftraum zu sein. Da ist garantiert, dass man einen Fernseher hat und seinen persönlichen Einkauf entgegen nehmen kann. Manche erzählen, dass sie "auf Transport" andere Leute getroffen haben, die sie kannten. "Den habe ich auf Transport getroffen", sagt einer. Was man alles beim Reisen erleben kann...
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Herzliche Grüße und noch eine gute Reisezeit...
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Michael King
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Gefängnisseelsorger im Jugendvollzug
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Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland
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Stellvertretender Vorsitzender
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Arbeitsgemeinschaft Jugendvollzug
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Öffentlichkeitsarbeit AndersOrt + Website
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Konzentriert in sich vertieft: RAP-Songwriting im Jugendvollzug
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RAP-Musik wird im Jugendvollzug und "draußen" oft kritisch gesehen. Zu frauenfeindlich und zu drogen- und gewaltverherrlichend. Das gibt es sicher. Doch beim RAP-Workshop mit Daniel Ohler (alias Danny Fresh) aus Heidelberg wird diese Musikrichtung innerhalb des Jugendvollzuges nicht als das Problem angesehen. Die Schwierigkeit ist, dass daraus kein reiner "Gangster-RAP" werden soll. Die persönliche Geschichte eines jeden will erzählt werden. …
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JVA Kempten: Oliver Föhr ist seit 16 Jahren freiwillig „hinter Gittern“
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Kategorien: Porträt, Regional
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Blickt Oliver Föhr aus seinem Büro, sieht er die Mauer des Gefängnisses in Kempten. Drinnen spielen Glauben und eine gesunde Portion Humor eine große Rolle. Oliver Föhr arbeitet im Gefängnis. Er ist der Seelsorger in der JVA Kempten und hat ein offenes Ohr für jeden Inhaftierten. Kempten Oliver Föhr hat freiwillig „lebenslänglich“ gewählt. Das sagt der 52-Jährige in seinem Büro …
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Mittendrin Simon mit afrikanischen Skulpturen, Trommeln und Schmuck
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Kategorien: Migration, Vorbilder
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Im ostfriesischen Greetsiel lebt ein echtes Original: Simon betreibt dort einen der größten afrikanischen Läden Deutschlands. Das ostfriesische Fischerdorf Greetsiel ist ein idyllischer, norddeutscher Bilderbuchort: Backsteinhäuser, ein bunter Kutterhafen und zwei Windmühlen am Ortseingang, dazu noch Grachten, auf denen bunte Boote fahren. Heile Welt des Tourismus mit blauweißen Fischerhemden, Kluntje-Tradition und Krabben. Möwenklimbim auf der einen Straßenseite, Öljacken auf der …
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Für wohnungslosen Mann ist kühles Parkhaus sein Schlafplatz
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Kategorien: Gesellschaft, Wohnungslos
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In der Parkgarage in Oldenburg läuft ein hagerer Mann mit ungepflegtem Vollbart. Ein Autofahrer, der sein Fahrzeug abstellt und nun in die Stadt geht? So sieht es zumindest aus. Doch weit gefehlt. Die Person verschwindet plötzlich neben einem der geparkten Autos am Rand. Hier ist sein Schlafplatz eingerichtet. Parkhaus ist ein kühler Ort In der Hitze ist das Parkhaus …
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Gedenken an die Opfer von Gewalt durch Religionen in Recklinghausen
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Kategorien: Geschädigte, Interreligiös
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Religiös motivierte Gewalt hat es immer schon mit furchtbaren Folgen gegeben und nimmt weltweit zu. Die Nachrichten berichten von Angriffen und Anschlägen auf Gläubige verschiedener Religionen und Weltanschauungen. Der Internationaler Tag des Gedenkens am 22. August soll an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund einer Religion oder Weltanschauung hinweisen. Die 2023 gegründete interreligiöse Initiative „Rad der Religionen“ hat in Kooperation mit …
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Nach Schutzhaft und KZ wieder im Zuchthaus Herford gelandet
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Das Zuchthaus Herford und seine Häftlinge 1934-1939 (Folge 39). Die Folge 38 der Artikelserie berichtet über mehrere politische Häftlinge des Zuchthauses Herford, die nach Verbüßung ihrer Strafe nicht freigelassen, sondern in „Schutzhaft” genommen und in das Konzentrationslager Dachau eingewiesen wurden. In einem der dargestellten Fälle war der Betreffende (Hans Hofmann) allerdings schon vor seiner Verurteilung in jenem KZ gewesen. In …
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Strukturelles Problem des Personalmangels: In der Regel isoliert
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Kategorien: Bedienstete, Kommentar, Konflikte
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Ein Leserbrief des Kommentators Ralf Hutter berichtet aus der Justizvollzugsanstalt Hannover. Der Autor kritisiert den gravierenden Personalmangel, der Auswirkungen auf die Aufschlusszeiten habe. Angesicht der Folter-Berichte aus der bayerischen JVA Augsburg-Gablingen und Korruptionsverdächtigungen in Anstalten von Nordrhein-Westfalen, lassen die Schilderungen aufhorchen. In den landeseigenen Justizvollzugsanstalten (JVA) fehlen Gelder in einem Ausmaß, das direkte Auswirkungen auf die Grundrechte der Inhaftierten hat. …
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Erinnerung: Katholische Priester als Opfer des Nationalsozialismus
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Sühnewallfahrt anlässlich der Einweihung der Todesangst-Christi-Kapelle auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau, 1960. Fotograf: Rudolf Pröhl. Wie viele Priester zwischen 1933 und 1945 in den fast 12 000 katholischen Pfarreien und Seelsorgebezirken, in Anstalten oder im Schuldienst der insgesamt 25 deutschen Diözesen tätig waren, lässt sich nicht mehr genau sagen. Seriöse Zahlen gehen von mindestens 27 000 Weltpriestern aus. …
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Wasser des Neckars als Gedenkort für verstorbene Drogengebrauchende
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Kategorien: Diskurs, Drogen
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In der baden-württembergischen Stadt Heilbronn wird der jährliche Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende am 21. Juli seit 25 Jahren begangen. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Besucher der Kontaktladens, einer niederschwelligen Einrichtung für drogenabhängige Menschen, haben die Namen derer, die seit dem letzten Gedenktag verstorben sind, an einer Schnur befestigt. Sieben sind es in diesem Jahr. Namensschilder am Neckar „Sieben Menschen, die wir gekannt …
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Im Knast-Gottesdienst wird für Geschädigte des CSD Anschlag gebetet
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Kategorien: Geschädigte, Gewalt, Inhaftierte, Interreligiös
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Der Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist entsetzlich. "Die Angst, dass etwas passieren könnte, ist da, aber wenn es dann Realität wird, ist das absolut zerstörerisch", sagt ein Teilnehmer. Während die Polizei nach dem Verdächtigen fahndet, bekunden Vertreter aus Kirche und Politik ihr Mitgefühl. Auch im Knast-Gottesdienst wird daran gedacht und für die Geschädigten und …
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Todesfälle in der SV und Fixierungen: Jahresbericht 2025
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Kategorien: Haftalltag, Menschenrechte, Sicherungsverwahrung
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Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat im Jahr 2025 in Einrichtungen des Freiheitsentzugs weiterhin zahlreiche Verstöße gegen die Menschenrechte sowie Verletzungen der in Artikel 1 Abs. 1 des Grundgesetzes verankerten Menschenwürde festgestellt. Das geht aus ihrem Jahresbericht 2025 hervor. Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter ist Deutschlands Einrichtung für die Wahrung menschenwürdiger Unterbringung und Behandlung im Freiheitsentzug. …
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Der Justizvollzug steht seit Jahren unter enormem Druck
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Kategorien: Bedienstete, Kommentar
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Personalmangel, eine stetig steigende Zahl psychisch auffälliger Gefangener und immer komplexere Anforderungen prägen den Arbeitsalltag der Bediensteten. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen leisten die Beschäftigten in den Justizvollzugsanstalten Tag für Tag hervorragende Arbeit. Mit großem Engagement sorgen sie für Sicherheit, Ordnung und Resozialisierung. Dennoch entsteht in der öffentlichen Wahrnehmung häufig ein anderes Bild. Statt die tägliche Arbeit der überwältigenden Mehrheit der …
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Umgang mit Eulen und Greifvögeln zum Erlernen von Achtsamkeit
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Kategorien: Psychologie, Tiere
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Der Falkner Michael Kasperski unterstützt mit seinem gefiederten Team die Arbeit mit psychisch-erkranken Inhaftierten. Es ist seltsam ruhig in den Räumen der Psychiatrisch intensivierte Behandlung, kurz PiB, der Ergotherapie in dee JVA Schwerte. Die Tische sind verwaist und das Licht ist gedämpft. Nur ab und zu klingen ungewöhnliche Geräusche durch den Raum, ein Flügelschlagen hier, dann der Ruf einer kräftigen …
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Plädoyer für eine mutige Gelassenheit: Weil wir Menschen sind
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Kategorien: Bildung, Gerechtigkeit, Kommentar
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„Mit dem Himmelreich ist es wie…“ – so beginnen die Gleichnisse Jesu. Dann folgt eine alltägliche Erfahrung aus menschlichem Unterwegssein, die plötzlich aufgebrochen und verstört wird. Etwas ist dann völlig anders, meist übertrieben anders. Und es gelingt eine überraschende Wendung. Erfahrung aus Lebenspraxis Gott selbst ist nicht genannt im Gleichnis, doch wird klar, dass das, was da im Menschen geschieht, …
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Polen: Häftlinge machen Abschluss an katholischer Universität
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Kategorien: International
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Im polnischen Gefängnis in Lublin haben Inhaftierte die Möglichkeit, direkt im Gefängnis ein Vollzeitstudium zu absolvieren. Es ist ein in Europa einzigartiges Studium für Gefangene, das von der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin (KUL) angeboten wird. Jetzt haben sieben Häftlinge ihr Studium abgeschlossen. Soziale Arbeit und Streetworking Die Bachelor- und Masterspräsenzstudium für Strafgefangene in der Justizvollzugsanstalt Lublin …
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Die Inhalte dieses Newsletters und der Website spiegeln eine Fülle von Meinungen wieder. Sie entsprechen nicht immer die des Vereins. Für die Inhalte der Beiträge sind die AutorInnen* verantwortlich. Fragen und Anmerkungen zum Newsletter sowie neue Beiträge bitte an king@jva-seelsorge.de
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