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SUMMARY:Zur Freiheit berufen: Grenzen und Möglichkeiten im Vollzug
DESCRIPTION:Zur jährlichen Studientagung treffen sich GefängnisseelsorgerInnen* bundesweit für Gespräche\, Weiterbildung und politischer sowie kirchlicher Positionierung an wechselnden Orten. Jeder in der Gefängnisseelsorge Tätige kann an der Tagung teilnehmen. Die Kosten hierfür übernimmt das jeweilige Land oder das Bistum vor Ort. Im Rahmen der Studientagung wird die Mitgliederversammlung der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. durchgeführt.\n \nTor und Außenmauer der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Iserlohn. \nDie Einrichtungen des Justizvollzuges auf dem Gebiet des Erzbistum Paderborn: Geschlossener und Offener Vollzug\, Abschiebungsgewahrsam\, Jugendvollzug und das Justizvollzugskrankenhaus (JVK). \n\n\n \nwww.gefaengnisseelsorge-paderborn.de\n  \nJVA Iserlohn: Symbol der Möglichkeiten\nDas Titelbild zeigt ein Teil der Gefängnismauer der noch stehenden Justizvollzugsanstalt Iserlohn in Nordrhein-Westfalen. Die Tage der JVA im Iserlohner Ortsteil Drüpplingsen sind gezählt. Doch noch stehen alle Gebäudekomplexe in unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet wie es immer war: die Mauer\, die Schleuse\, die Hafthäuser sowie die Werkhallen. Im Jahr 2024 wurden die letzten inhaftierten Jugendlichen in andere Justizvollzugsanstalten verlegt. Die Natur holt sich jetzt das Gelände immer mehr zurück. \nDie Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Die Gefängnisgänge\, Hallen und Hafträume sind mehr oder weniger leer. Die JVA Iserlohn wurde 1970 in Betrieb genommen. Der Bau ist marode: „Es gab schon immer Probleme mit dem Regenwasser\, das ins Innere eindrang“\, erzählt der Projektleiter und ehemalige Abteilungsleiter der JVA Iserlohn Roland Pastoor. \nPastoor weiß viele Geschichten zu den einzelnen Bereichen zu erzählen. Ebenso die Mauern und Räume\, die Wand-Malkunstwerke und der Teddy\, der noch im Dienstzimmer der Sporthalle hängt. „Die JVA Iserlohn kennt keine Zäune und keinen Nato-Draht auf der Mauer. Darauf wurde bewusst verzichtet“\, weiß der Projektleiter und erfahrene Vollzugsbedienstete zu berichten. Viele Projekte und Resozialisierungsmaßnahmen sind hinter diesen Mauern durchgeführt worden. „Lichtblick“ heißt das ehemalige Café\, an der die Bibliothek angegliedert war. Jetzt steht dort nur noch die Theke ohne Kaffeemaschine. Die Unterschrift von Peter Maffay ist auf einer Wand zu sehen. Bei einem Besuch im Jahr 2011 sprach er mit inhaftierten Jugendlichen. Bereits 1992 stattete Maffay der JVA Iserlohn einen Besuch ab. Ein stilles Denkmal\, das es bald nicht mehr gibt. \nMut machen\, neue Dinge auszuprobieren\nWelche Geschichte die Bemalung an der Außenmauer hat\, ist nicht bekannt. Die dunkelgraue Betonmauer wird unterbrochen durch ein farbig-geometrisches Tor. Ein Hinweis\, dass die Mauern durchlässig sind. Die Farben zeigen\, dass Vollzug nicht starr und reglementierend sein soll. Der Ort des Gefängnisses ist keine Endstation\, sondern eine “Durchgangsstation”\, die gestaltet werden wollen. Der Spiegel des Autos gibt den Blick zurück frei. Noch verschwommen und unklar. \n„Zur Freiheit berufen” könnte Mut machen\, neue und andere Dinge auszuprobieren. Gefängnisseelsorge hat viele Möglichkeiten\, Freiräume hinter Gittern sichtbar zu machen. Und dies sowohl für Gefangene als auch für Bedienstete. Der ehemalige Priester und Schweizer Autor Pierre Stutz spricht in seinem Buch „geborgen und frei“ spricht von religiös-erwachsenen Menschen. Sie sind „nicht fixiert auf Autoritäten“ und Gefängnisdirektoren. „Sie nehmen ihr Leben bewusst in die Hand. Sie verlassen die Opferrolle\, weil sie wissen\, dass sie die anderen und die Welt nicht ändern können. Darum suchen sie zuerst in sich selber Zugänge zu dem\, was lähmt und empört\, um sich konstruktiv-kritisch für eine Veränderung einsetzen zu können.“ \nMichael King \nIn Nordrhein-Westfalen gibt es 36 Justizvollzugsanstalten (JVA) mit dem Justizvollzugskrankenhaus (JVK). Insgesamt sind es etwa 18.000 Haftplätze sowie fünf Jugendarrestanstalten (JAA) mit etwa 250 Plätzen. \n\n\n\n \nZur Freiheit berufen: \nGrenzen und Möglichkeiten (der Seelsorge) im Justizvollzug\nUnter diesen Gedanken wollen wir uns in diesem Jahr mit dem Blick auf unsere Arbeitssituation beschäftigen. Oft erleben wir\, dass uns Inhaftierte aber auch KollegInnen* aus Fachdiensten\, uniformiertem Dienst oder Anstaltsleitung einerseits als „die Freien“ einordnen: „Sie von der Kirche haben doch noch Möglichkeiten\, wo uns die Hände gebunden sind…“ Auf der anderen Seite erleben wir unsere Arbeit wie in einem doppelten Korsett: Kirchliche Vorgaben und vollzugliche Rahmenbedingungen bilden eine recht enge Schnittmenge für unser pastorales Handeln vor Ort. \nEs erfordert Geschick und Feinsinn\, diese Handlungsräume so zu gestalten\, dass wir dem eigenen Anspruch gerecht werden\, seelsorglich die Fragen und Nöte aller vom Vollzug Betroffenen gewissenhaft und im Geiste Jesu Wirklichkeit werden zu lassen. Aus dem Kreis unserer MitgliederInnen*\, aus dem Beirat und natürlich auch im Vorstand haben wir exemplarisch Situationen (in Vorträgen und Workshops) ausgewählt\, an denen wir unser Jahresthema konkret werden lassen wollen. Auf eine spannende Woche\, viele Begegnungen und interessante Gespräche mit Ihnen und Euch freut sich das Team des Vorstandes! \nAndreas Bär \n\n\n \n\n                            \n                             \nÜberblick: Vorträge\n\nWelche Freiheiten haben wir? (Vortrag Prof. Aaron Langenfeld\, Universität Paderborn)\nWie gehen wir mit den Tätern um? (Vortrag + Workshop Dr. Christoph Wrembek\, SJ)\nBlick über den Tellerrand: Seelsorgerliche Freiheiten aus den Gefängnissen in Belgien (Louisa Peuschel)\n\nWorkshops\n\nUnsere „Freiheiten“ an der Grenze des Lebens (Palliativ Care\, Dr. med. Martin Langer\, Oberärztin Dr. med. Petra Hinzmann\, JVK Fröndenberg)\nLetzte Möglichkeiten am Ende der Freiheit (Haus des Jugendrechts\, Paderborn)\nGrenzen und Freiheit in der Gefängnisseelsorge im Rahmen von Selbstverständnis\, Arbeitsweise\, Haltungen und Rolle (Gunther Landschütz\, Leiter der Beratungsdienste im Erzbistum Paderborn)\nDr. Christoph Wrembek SJ: Die Bibel steckt voller Beispiele des Scheiterns auf der ersten Ebene. Beispielsweise Judas. Die Sorge um die Sünder nach dem gleichnamigen Buch von Wrembek.\n\n\n                            \n                         \n\n\nReferenten\nDienstag\, 6. Oktober 2026\, 9-12 Uhr \n \nDr. Christoph Wrembek SJ ist 1961 in den Jesuitenorden eingetreten. Er arbeitet als Priesterseelsorger und Exerzitienbegleiter\, schreibt Bücher und lebt in Hannover. Seit Ende 1991 ist er regelmäßig in Estland tätig und hat den Förderverein Johannes-Esto-Zentrum e.V. ins Leben gerufen. \nDer Themenkreis „Scheitern – Am Rande stehen – Ausgegrenzt sein (und oft auch bleiben) – Sehnsucht nach Wiedereingliederung“ ist ein großer Topos in unserer Arbeit. Dies wird allzu oft nur auf die Inhaftierten bezogen. Aber auch wir als Seelsorgende erleben immer wieder Situationen des Scheiterns und das in mehrfacher Hinsicht: \n\nWenn wir im Ringen um einen menschenwürdigen Vollzug oft gegen staatliche Sicherheitsbedenken ankämpfen und sehr selten unsere christlichen Werte 1 : 1 umsetzen können…\nWenn Kollegen oder Kolleginnen unter uns sich durch Fehlverhalten aus dem Dienst katapultieren und als Kollateralschaden auch den Ruf der Gefängnisseelsorge insgesamt einer Belastung unterwerfen.\nWenn wir erleben müssen\, dass trotz der großen Aufmerksamkeit und Sorge Einzelnen gegenüber (und das gilt auch für Bedienstete aus dem Vollzugspersonal) ein Entkommen aus Teufelskreisen (Süchte\, Minderwertigkeitsängste\, …) nur schwer und leider oft auch gar nicht stattfindet.\nWenn wir als Botschafter der Hoffnung und frohen Botschaft selbst in ein depressives oder anderweitig belastendes Lebensgefühl stürzen\nWenn wir angesichts manch schlimmer und grausamer Straftaten am Liebesgebot und an der Offenheit dem/der Nächsten gegenüber verzweifeln.\n\n\n\n \n \nProf. Dr. Aaron Langenfeld\, Inhaber des Lehrstuhls für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft und Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn. \nDas Arbeitsfeld liegt „zwischen den Stühlen“ von staatlichen (Justiz) und kirchlichen (Pastoral) Vorgaben. Inhaftierte\, Bedienstete\, Angehörige und Ehrenamtliche zu begleiten findet in diesem Spannungsfeld statt. Gleichzeitig haben sie „die Freiheit“\, die Arbeit in den Schwerpunkten selbst zu strukturieren\, soweit es die Rahmenbedingungen erlauben… In Anlehnung an den Artikel „Was ist Freiheit?“\, der mit Professor Dr. Martin Breul verfasst wurde\, erleben wir regelmäßig Menschen\, die mit freiem Willen (Ihr 1. Postulat\, bei dem sich mir aufgrund vieler Schilderungen Inhaftierter die Frage nach den äußeren Zwängen z. B. Sucht stellt) den Entschluss gefasst hatten\, das moralisch Falsche nicht nur zu denken\, sondern auch in die Tat umzusetzen (Ihr 4. Postulat im Artikel). \nWir ringen in mehrfacher Hinsicht damit (zunächst in uns selbst\, dann auch als Verfechter der Menschenwürde gegenüber gesellschaftlichen Gruppierungen) damit\, den positiven Wert des Entscheiden-Dürfens dieser Menschen gegenüber dem verursachten Leid bei den Opfern in einen Bezug zu setzen\, der dem Leid der Geschädigten gerecht wird und den Tätern / Täterinnen das Bewusstsein der Tragweite ihrer freien Entscheidungen nahe zu bringen. So fragen wir uns oft selbst in unserer Rolle und in unserem Selbstverständnis: \n\nWir gelingt es uns auf gewissenhafte Weise\, einen Dialog zwischen Gut und Böse (Opfer und Täter aber auch bei den Tätern in ihrer inneren Gespaltenheit) aufzubauen?\nWie gehen wir mit den dabei unumgänglichen Rückschlägen um?\nIn welcher Form können wir in solchen Handlungsfeldern Beispiele für ein „gutes Leben“ anbieten oder gar vorleben?\n\n\n\n\nWorkshops\nDienstag\, 6. Oktober 2026\, 15-18 Uhr | Mittwoch\, 7. Oktober 2026\, 9-12 Uhr \n\nGunther Landschütz\, Leiter der Beratungsdienste im Erzbistum Paderborn\n \nGrenzen und Freiheit in der Gefängnisseelsorge im Rahmen von Selbstverständnis\, Arbeitsweise\, Haltungen und Rolle. Ein Workshopangebot als kollegialer Austausch und Selbstvergewisserung. \n\n\n \nDr. Christoph Wrembek SJ \nDie Bibel steckt voller Beispiele des Scheiterns auf der ersten Ebene. Beispielsweise Judas. Daraus ergeben sich die Fragen zur Sorge um die Sünder: Wo können wir innerhalb juristischer\, gesellschaftlicher und auch kirchlicher Grenzen\, Normen und Erwartungen Freiräume offenhalten? Wie gehen wir mit den inneren (also persönlichen) als auch äußeren Grenzen um\, wenn wir Freiräume ermöglichen wollen? \n\n\n\n \n \nTeam Haus des Jugendrechts Paderborn | Initiative Kurve kriegen\nNiels Niemann\, Kriminalhauptkommissar und Koordinator \nDienstag\nVorstellung der Konzepte „Kurve kriegen“ und Haus des Jugendrechts Paderborn von den VertreternInnen der einzelnen Professionen (Pädagogische Fachkraft sowie Polizeiliche Ansprechpartner der NRW-Initiative „Kurve kriegen“\, MitarbeiterInnen des Hauses des Jugendrechts Paderborn von der Staatsanwaltschaft Paderborn\, der Polizei Paderborn\, der Jugendhilfe im Strafverfahren der Jugendämter der Stadt und des Kreises Paderborn). Dies beinhaltet auch die Beschreibung der Zielsetzung\, die das Haus des Jugendrechts Paderborn mit dieser engen Zusammenarbeit verfolgt. Hier können wir auch die Fragestellung einfließen lassen\, welche weiteren Player darüber hinaus mit dem Haus des Jugendrechts Paderborn zusammenarbeiten. (Netzwerk des Hauses des Jugendrechts Paderborn) \nMittwoch\nAm zweiten Tag würden wir die Thematik zur Fehlerkultur angehen. Zu diesem Punkt haben wir uns folgende Gedanken gemacht\, die man im Rahmen der Studientagung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erörtern könnte. Man kann den Begriff der Fehlerkultur im Hinblick auf pädagogisches Handeln mit dem Begriff der „Verantwortungsübernahme“ ergänzen\, der in der pädagogischen Arbeit immer wieder wichtig ist: Übernimmt ein Mensch wirklich die Verantwortung für sein (rechtswidriges) Handeln z.B. in Form von einer Wiedergutmachung entstandenen Schadens? Wie kann das erfolgen? \nDas kann dann auch mit Werten\, Moralvorstellungen und persönlichem Gewissen derart positiv konnotiert werden\, dass damit auch die Begehung weiterer rechtswidriger Taten verhindert werden kann. Zum Beispiel kann hier der sog. Täter-Opfer-Ausgleich ein Thema sein. In den Konzepten der Kriminalprävention spielen Risikofaktoren und Schutzfaktoren eine gewichtige Rolle. Von Interesse für die teilnehmenden SeelsorgerInnen aber auch für uns kann ein gemeinsamer Austausch über diese Faktoren sein. Welche Erkenntnisse hat die Seelsorge mit den genannten Faktoren? Finden diese sich auch in den konzeptionell festgehaltenen Risiko- und Schutzfaktoren wieder? \n\n\n \n \nPalliativ Care\, Dr. med. Martin Langer\, Justizvollzugskrankenhaus (JVK) NRW in Fröndenberg\, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Witten/Herdecke\, Leitender Arzt Anästhesiologie\, Operative Intensivmedizin\, Hospiz- und Palliativmedizin\nOberärztin Dr. med. Petra Hinzmann \nPalliative Care im Justizvollzug – Praxisdialog zu Konzepten\, Herausforderungen und Perspektiven \nPalliative Care im Justizvollzug stellt Mitarbeitende vor besondere fachliche\, ethische und organisatorische Herausforderungen. Der Praxisdialog im Rahmen der Studientagung Gefängnisseelsorge beleuchtet die Versorgung schwerkranker und sterbender Inhaftierter im Spannungsfeld von Sicherheit\, Fürsorge und Menschenwürde. Gemeinsam werden praxisnahe Handlungsmöglichkeiten\, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie kommunikative und psychosoziale Aspekte erarbeitet und diskutiert. Ziel ist es\, Sicherheit im Umgang mit palliativen Situationen im Vollzugsalltag zu stärken und Impulse für eine würdevolle Begleitung am Lebensende zu geben. \nZwischen den (Kirchen-)Stühlen? \n\n\n \n  \n\n \n\n                            \n                             \nKosten\nDie Tagungsgebühr beträgt 200 Euro. Bitte im Vorfeld auf das Konto der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. bei der Pax Bank für Kirche und Caritas überweisen. Die Kontodaten findet man im Impressum der Fachzeitschrift AndersOrt.\nÜbernachtung in Einzelzimmer/Vollverpflegung 598 Euro ist im Tagungshaus Liborianum bar oder mit EC Karte zu bezahlen.\nEinige TeilnehmerInnen sind im benachbarten INVIA Hotel untergebracht. \n\n                            \n                        \n\n\n \nLiborianum\nAn den Kapuzinern 5–7\n33098 Paderborn \nHaus: +49 (0) 5251 121-3\nHandy: +49 (0) 160 9956 9510\ninfo(at)liborianum.de\nwww.liborianum.de\nAnfahrtsweg ausdrucken \nParkplätze gibt es im Innenhof. Das Tor wird nach Klingen geöffnet. Wenn der Parkplatz belegt ist\, bitte die öffentlichen Parkmöglichkeiten nutzen (Parkhaus Libori\, Parkplatz Maspernplatz) \nAusdrucken\n  Stand: 26. August 2026 \n\n\n \n\n\n\n \nYouTube: Studientagung der Gefängnisseelsorge 2026 und Katholikentag 2028 in Paderborn. \n\n\n  \nKultur\n13.30 Uhr – 16.30 Uhr: Besuch des Nixdorfmuseums \nDas Heinz Nixdorf Museum Forum\, kurz “HNF”\, ist das größte Computermuseum der Welt und präsentiert auf einer Ausstellungsfläche von 6000 Quadratmetern die Geschichte der Informationstechnik: Erfinder\, Unternehmer\, historische Maschinen und die neuesten technischen Entwicklungen können dort entdeckt werden. Mit einer einstündigen Führung vor Ort und der Möglichkeit sich selbst noch umzugucken. (Anfahrt ab 13.30 Uhr wird vor Ort geregelt). \n14 Uhr – 16.30 Uhr: Stadtführung mit Erwin Grosche  \nErwin Grosche ist Kabarettist\, Schauspieler\, Autor und Filmemacher und lebt in Paderborn. Er bezeichnet sich selbst als Weltenlauscher. Das Besondere an dieser Führung ist\, dass man auf dem Weg überall Künstler\, Sängerinnen und Schauspieler trifft\, die einen nicht nur unterhalten\, sondern auch passende Lieder oder Texte singen/sprechen\, die aus der Zeit stammen\, in der z.B. die Bartholomäus-Kapelle erbaut wurde. Der letzte Programmpunkt “Die Erschaffung der Erde” wird im Amalthea Theater sein. \n\n14 Uhr – 15.30 Uhr: Über den Dächern der Stadt. Führung im Domturm und Dachstuhl des Hauptschiffes \nDer über 90 Meter hohe von allen Seiten sichtbare Domturm ist ein Wahrzeichen Paderborns. Die Führung gibt einen Einblick in die Baugeschichte des Turms bis in die Gegenwart. Bevor die Besucher den insgesamt 8 Glocken im Turm ganz nah kommen können\, erfahren sie Details über die wechselvolle Geschichte der Paderborner Glocken und ihre Bedeutung in der Kirche wie im Lebensalltag der Menschen. Nach dem Aufstieg im südlicher Treppenturm (89 Stufen) fällt als erstes das Domuhrwerk ins Auge. Über eine Stahlwendeltreppe führt der Weg danach in den Glockenturm (60 Stufen) u.a. zur größten Glocke des Paderborner Domes von 2017/18. Ein Gang über die historischen Gewölbe des Langhauses bis zum Ostchor-Balkon mit Ausblick rundet diese Tour ab. (1\,75 Minuten\, nicht barrierefrei\, Aufstieg in den Glockenturm für Schwindelfreie\, max. 14 Personen). \nHerzlich Willkommen und herzliche Einladung nach Paderborn\nGefängnisseelsorgerInnen* auf dem Gebiet des Erzbistum Paderborn. Foto: Besim Mazhiqi
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SUMMARY:Treffen Arbeitsgemeinschaft Frauenvollzug
DESCRIPTION:Es ist das Treffen der Seelsorgenden aus den Anstalten des deutschsprachigen Raumes zur Arbeitsgemeinschaft Frauenvollzug. Die Arbeitsgemeinschaft tagt einmal jährlich von Sonntagnachmittag bis Montagvormittag im Vorfeld der jährlichen Studientagung am selben Ort.\n \n  \nThema: Psychisch auffällige Frauen\nAnmeldeschluss: 28. August 2026 \nAnmelden\n\n  \nInhalt\nFrauenvollzüge sind All-in-Vollzüge\, d.h.\, dass alle Vollzugsformen (Straf-\, Untersuchungs-\, Erzwingungs-\, Auslieferungshaft\, Vollzug von Ersatzfreiheitsstrafen…) müssen auf engstem Raum umgesetzt werden. These: Das hat die Folge\, dass psychische und psychiatrische Auffälligkeiten verstärkt auftreten. \nReferent\nMartin Häusel von der JVA Bielefeld-Brackwede (Montag\, 5. Oktober 2026). Er ist Beauftragter für piB (psychiatrisch intensivierte Behandlung) vertraut mit der Konzeption dieser besonderen Fachrichtung des Krankenpflegedienstes innerhalb des nordrheinwestfälischen Männer- und Frauenvollzugs.
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SUMMARY:Int. Gedenktag an Opfer von Gewalt durch Religionen
DESCRIPTION:Religiös motivierte Gewalt hat es immer schon mit furchtbaren Folgen gegeben und nimmt weltweit zu. Die Nachrichten berichten von Angriffen und Anschlägen auf Gläubige verschiedener Religionen und Weltanschauungen. Der Internationaler Tag des Gedenkens am 22. August soll an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund einer Religion oder Weltanschauung hinweisen.\nDie 2023 gegründete interreligiöse Initiative „Rad der Religionen“ hat in Kooperation mit dem ehemaligen UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit Prof. Heiner Bielefledt 2024 in Münster auf dem Platz des Westfälischen Friedens eine Veranstaltung durchgeführt sowie 2025 ein Gedenken in einer überregionalen Videokonferenz. In 2026 findet die Gedenkveranstaltung an diesem Tag in Kooperation mit dem Garten der Religionen in Recklinghausen statt. \nUN-Gedenktag\nIm Jahr 2019 wurde der 22. August von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aus Gründen der Religion und Weltanschauung“ eingeführt. Prof. Heiner Bielefeldt berichtet dazu 2021 in einer Fachzeitschrift und kam mit Gerhard Peschers\, dem Gründer der 2023 entstandenen interreligiösen Initiative „Rad der Religionen“ in Kontakt. 2024 hat die Gruppe den jungen und wenig bekannten Gedenktag auf dem Platz des Westfälischen Friedens in Münster mit Beteiligten verschiedener Religionen gestaltet. An einer daraufhin im Jahr 2025 als Videokonferenz überregional gemeinsam fortgesetzten Gedenkveranstaltung signalisierte eine Vertreterin vom Garten der Religionen in Recklinghausen Kooperationsbereitschaft zur Durchführung des UN-Gedenktags. So findet 2026 die Gedenkveranstaltung im Garten der Religionen in Recklinghausen (Friedrich-Ebert-Str. 231) ab 15 Uhr statt. \nProgramm\nProf. Heiner Bielefeldt wird in seinem Statement darlegen\, wie dieser Internationale Gedenktag entstand und welche Bedeutung er hat. Bielefeld ist ein Theologe\, Philosoph und Historiker sowie Seniorprofessor des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Er war 2003 und 2009 Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte und 2010 bis 2016 UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit. \nDie Opfer der Gewalt plädieren zum Handeln für Frieden und Versöhnung. Dass dies keine Utopie ist\, sondern unter widrigen Umständen gelebt wird\, zeigt das Friedensdorf Neve Shalom – Wahat al-Salam in Isarel. Seit Jahren leben 60 jüdische Israelis und muslimische Palästinenser trotz der täglichen Gewalt und vieler Bedrohungen im Frieden zusammen. Davon wird Dr. Michael Jarzemboski von den Freunden von Neve Shalom – Wahat al-Salam berichten. Musikalisch wird die Gedenkveranstaltung gestaltet durch das jüdische Ehepaar Aaron und Olga Proujanski (ehemals Ukraine\, seit Jahrzehnten in Deutschland) begleitet. Aaron Proujanski ist ein international bekannter Sänger\, seine Frau diplomierte Klavierlehrerin. Durch das Programm führt Gerhard Peschers. Er war von 1992 bis 2025 Bibliothekar im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen. \nGedenktag bekannt machen\n„Einerseits sei zur örtlichen Teilnahme an der Gedenkveranstaltung in Recklinghausen 2026 eingeladen\, andererseits sei auf den besonderen Anlass unabhängig von einer Präsenz bei der Veranstaltung in Recklinghausen hingewiesen und angeregt\, sich diesen sowohl selber bewusster zu machen als auch mit anderen die Intention zu teilen\, da die Zeichen unserer Zeit vielfältigen Anlass dazu geben“\, sagt Gerhard Peschers vom “Rad der Religionen” in Münster. Mit dem Gedenken an Opfer der Gewalt von Religion und Weltanschauung soll an die Opfer erinnert werden. Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten. \n 
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SUMMARY:Videokonferenz der AG Frauenvollzug
DESCRIPTION:Die Arbeitsgemeinschaft Frauenvollzug trifft sich online. Es geht um Themenabsprachen und die Organisation.\nInhalte\n\nDie Arbeitsgemeinschaft Frauenvollzug führt ein persönliches Treffen am 4. Oktober 2026 ab 15 Uhr im Liborianum in Paderborn durch. Thema: Psychisch auffällige Frauen. Möglicher Ablauf: Sonntag: Kennenlernen und Erfahrungsaustausch Montag: Psychisch auffällige Frauen. Anmeldeschluss: 28. August 2026\nEntscheidung über die Form der Präsenzveranstaltung ab 2027 (a) Vor der Bundestagung (b) Nach der Ausbildungsveranstaltung “Kirche im Justizvollzug“ in Hünfeld im März (c) Treffen in den Frauenanstalten. Kern der Veranstaltung eintägig mit der freiwilligen Möglichkeit um einen Tag vor Ort zu verlängern.\n\n\n \nKennenlernen/Erfahrungsaustausch\n\nLänderübergreifende Verlegungen\nBehandlung bzw. Sothas für Frauen. Wo und welche Qualität?\nPsychisch Auffälligkeiten/gehören\nKranke in den Vollzug/Möglichkeit der Haftvermeidung\nFrauen mit Anschluss\nArbeiten im Justizsystem\n\n\n\n \nHinweis\nBitte weist KollegInnen im euren Umfeld an\, die wir vielleicht nicht im Blick haben. Es geht um Frauen im Regelvollzug\, Abschiebeanstalten\, Jugendvollzug bzw. Jugendarrestanstalten (JAA). \n\n\n \nOlaf Riebes: olaf.riebes@bistum-speyer.de\, olaf.riebes@vollzug.jm.rlp.de\nTel. 06332/486-411 Mobil dienstlich (nur außerhalb der JVA) 0151 14 87 98 44\nMaria Mauch: maria.mauch@jva-gelsenkirchen.nrw.de\nTel. 0209/4021 107 bzw. Mobil dienstlich (nur außerhalb der JVA) 0157 55 54 19 01
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SUMMARY:SV: Therapeutische oder medikamentöse "Behandlung"?
DESCRIPTION:Die gemeinsame Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland und der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. treffen sich einmal jährlich am Ort einer Einrichtung der Sicherungsverwahrung (SV)\, um die Häuser und Konzepte der verschiedenen Bundesländer kennenzulernen sowie sich gegenseitig auszutauschen.\nDie JVA Bautzen wird auch das “gelbe Elend” genannt. \nVor 12 Jahren war die Gesetzesreform der SV. Niedersachsen war das erste Bundesland\, das bereits 2018 eine zweite SV-Einrichtung eröffnet hat und damit auf die seit Jahren steigenden Belegungszahlen in den SV-Einrichtungen zu reagieren schien. Die Sicherungsverwahrung ist eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung. Im Gegensatz zur Freiheitsstrafe knüpft die SV einzig an die Gefährlichkeit des Straftäters für die Allgemeinheit an und hat damit Präventivfunktion. Die Gefährlichkeit des Straftäters muss im Wege einer Prognose festgestellt werden. \nThema\nHerzlich laden wir zum achten gemeinsamen Treffen der beiden Arbeitsgemeinschaften Sicherungsverwahrung der evangelischen und katholischen Gefängnisseelsorge ein: Montag\, 29. Juni 2026 – Dienstag\, 1. Juli 2026 in der JVA Bautzen. Geplantes Arbeitsthema: “Chemische Kastration als Therapie?“ Wir danken schon jetzt der Leitung und Abteilungsleitung der JVA Bautzen für die Bereitschaft\, uns das Haus und Konzept vor Ort vorzustellen. \nNeben vielen anderen Angeboten und Therapien in den Häusern hat sich eine andere „Behandlung“ verbreitet: die chemische Kastration\, bzw. die Behandlung mit triebdämpfenden Medikamenten. Uns kamen in diesem Zusammenhang mehrere Fragen in den Kopf: Wie wirken diese Medikamente? Was für Nebenwirkungen gibt es? Lässt sich eine Veränderung objektiv „nachweisen“? Was passiert\, wenn die Medikamente (nach einer Entlassung?) abgesetzt werden? Kann ein Gericht mit der Auflage entlassen\, diese Medikamente weiter zu nehmen? Dazu wird uns Dr. Gwenner\, Leiterin der Abteilung Sicherungsverwahrung in Bautzen\, ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur Verfügung stellen. Alle Interessierten (auch KollegInnen\, die mit „Anschluss-SVern” oder so genannten „Vornotierten“ zu tun haben) sind herzlich willkommen! Die Tagung endet am 1. Juli nach dem Mittagessen. Einladung und Anmeldung… \nFür die AGs- Sicherungsverwahrung:\nMichael Kullinat und Jörn Jakob Klinge (JVA Schwalmstadt)
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SUMMARY:Besuch bei niederländischen KollegInnen im Gefängnis
DESCRIPTION:Ein Gegenbesuch zu Gefängnisseelsorge-KollegInnen in die Niederlande soll im April 2026 stattfinden. Zuvor empfing die Arbeitsgemeinschaft International zwei KollegInnen aus den Niederlanden in der JVA Köln-Ossendorf. Wer Interesse hat mitzukommen: Herzliche Einladung.\nVon links nach rechts: Désirée den Braber (NL)\, Michael King (JVA Herford)\, Dorothee Wortelkamp-M´Bay (JVA Köln)\, Doris Schäfer (JVA Würzburg)\, Heinz-Bernd Wolters (JVA Meppen) und Ryan van Eijk (NL). \n  \nProgramm\n\nBesuch JVA Vught (wichtigste Männer-JVA mit alle Differenzierungen (Psychiatrie\, Süchtigen\, Terroristen\, Flucht- und Gewaltgefährlichen).\nUnterhaltung mit Kollegen anderer Denominationen in Sache Organisation und Zusammenarbeit in Justizseelsorge.\nInfo wie Gefängnisseelsorge in den Niederlanden organisiert ist.\nBesuch Kamp Vught.\nBesuch Forensische Anstalt Longstay (psychiatrische Straftäter) im Ort Zeeland.\n\nKosten\nÜbernachtung mit Frühstück im Abdijhof (Einzelzimmer mit Frühstück 56 Euro)\nFür Essen und Trinken in der Anstalt wird gesorgt.\nAbendessen in ein Restaurant (es wird versucht dafür oder für die Übernachtung einen Finanzier zu finden).\nUnterkunft: Abdijhof \nDie mitwirkenden Kollegen Martijn und Désirée. Hartelijke groet\, Ryan
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SUMMARY:Rechtsextremismus und Knast: AG Jugendvollzug
DESCRIPTION:Die Arbeitsgemeinschaft Jugendvollzug mit GefängnisseelsorgerInnen\, die im Jugendvollzug arbeiten\, kommt eine Woche zur Studientagung zusammen. Ab 2026 wird dieses Treffen ökumenisch mit der evangelischen Arbeitsgemeinschaft Jugendvollzug (AG Jug) jährlich ausgerichtet. Im Jahr 2025 wird die Tagung im bayerischen Traunstein zum Thema Rechtsextremismus stattfinden.\n \n  \nTagungshaus St. Rupert\nDas Haus St. Rupert in Traunstein liegt im Südosten der Erzdiözese München und Freising\, 40 km von Salzburg entfernt. Der Inn\, der größte nordalpine Fluss\, war bereits die Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetien und Noricum. Seit dem 8. Jh. bildete die Flussmitte dann die Grenze zwischen dem Bistum Freising im Westen und dem Erzbistum Salzburg im Osten. \nDiese mehr als 1000-jährige Salzburger Vergangenheit lebt in diesem Haus fort: Der Hl. Rupert – der Namenspatron unseres Hauses – war um 700 der Gründer des Bistums München-Freising. Nach der Säkularisation 1802 kamen die bayrischen Gebiete rechts des Inns zur Erzdiözese München und Freising\, die das Haus seit 1955 als Bildungs- und Exerzitienhaus trägt. \nThema Rechtsextremismus und Gefängnis\nIm Jugendknast begegnen uns immer wieder rechtsextreme und populistische Aussagen. Seitens der Gefangene wie der Bediensteten. Heute verbergen sich oft die Haltungen und Einstellungen. Sie werden nicht immer offen gezeigt und man kann keinen Menschen ob seiner „rechten“ Einstellung erkennen. In Dresden standen 2022 fünf JVA-Bedienstete vor Gericht\, weil sie ausländische Gefangene aus rassistischen Motiven misshandelt haben sollen. Es ist nicht die einzige mutmaßlich rechte Gruppe\, die im Gefängnis arbeitet. Sind es Einzelfälle oder gibt es ein strukturelles Problem? \nRechtsextremisten ködern vor allem unter Jugendlichen ihren Nachwuchs. Das typische Einstiegsalter liegt zwischen 12 und 15\, als Einstiegdroge Nummer eins gilt Musik von Nazibands wie “Landser” oder “Stahlgewitter”. Aber auch Faktoren wie Kameradschaft und Abenteuertum\, Geltungsdrang und Protest spielen eine Rolle. Diese Jugendmilieus begegnen uns nicht nur bei Einheimischen\, sondern ebenso bei Jugendlichen mit Migrationshintergründen. Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus konzentriert sich oft auf klassische Formen – vor allem auf die AfD oder gewaltbereite Neonazis. Dass Migranten nicht nur Opfer von Rassismus sind\, sondern selbst demokratiefeindliche Einstellungen haben können\, gerät oft aus dem Blick. Eine Einwanderungsgesellschaft aber muss sich mit allen Formen von Rechtsextremismus beschäftigen Diesem Themen wollen wir mit Fachleuten und untereinander nachgehen und laden Euch und Sie herzlich ins bayerische Traunstein ein. Einladung und Programm… Stand: 10. Januar 2025
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SUMMARY:AG Frauenvollzug: Thematik und Begrifflichkeit LGBTQi+
DESCRIPTION:Hiermit laden wir zu unserer nächsten Arbeitsgemeinschaft Frauenvollzug ein nach Fulda in die Katholische Akademie ein. Es ist das Tagungshaus der jährlichen Studientagung\, die die Woche darauf folgt. Termin der Sonntag\, 6. Oktober bis Montagnachmittag\, 7. Oktober 2024.\nSonntag\, 6. Oktober 2024 \n 17 Uhr Anreise und Zimmerbelegung (Schlüsseltresor)\n18 Uhr Abendessen evtl. Hotel Brauhaus anschließend Ankomm- und Austauschrunde \nMontag\, 7. Oktober 2024 \n 8 Uhr Frühstück\n9 Uhr Morgenimpuls\n9.15 Uhr Thematische Arbeit\n12.30 Uhr Mittagessen\n14 Uhr Reflexion und Planung für das nächste Jahr \nDie diesjährige Tagung hat das Thema\nEinführung in die Thematik und Begrifflichkeit LGBTQi+ und das Leben queerer Menschen im binär strukturierten Gefängnis; Austausch von Erfahrungen. Wir wollen uns weiterbilden und austauschen über unsere gemeinsamen bisherigen Erfahrungen und Problemen. Dorothee Wortelkamp-Mbaye\, Seelsorgerin in der JVA Köln wird uns eine Einführung geben und mit Rat und Tat zur Seite stehen. \n\nWir freuen uns\, wenn sich viele auf den Weg machen\, um am Sonntag um 17 Uhr da zu sein. Lothar hat wieder alles für uns gebucht. Die Kosten für Zimmer und Verpflegung -außer Sonntagabend – belaufen sich auf ca. 125 Euro ohne Abendessen am Sonntag) und werden direkt im Tagungshaus beglichen. Die Zimmerschlüssel und Hausschlüssel bekommen wir über den Schlüsseltresor. Es wird jemand von uns rechtzeitig vor Ort sein\, so dass es keine Probleme mit der Zimmerbelegung geben sollte. Da wir am Sonntagabend im Haus kein Abendessen bekommen\, wurde uns das Hotel Brauhaus in der Wiesenmühlenstr. empfohlen (ca. 10 Minuten zu Fuß). Dort wollen wir einen Tisch reservieren und nach Möglichkeit nach dem Essen unsere Austauschrunde machen. \nBitte meldet Euch bei Tanja Haydn in der Geschäftsstelle bis 19. August 2024 an mit dem Vermerk „AG Frauen“. Falls noch Fragen offen sind: \nSchwester Sabine Götz\, Herlikofer Straße 19\, 73527 Schwäbisch Gmünd\, Tel: 07171 / 9126-177\nE-Mail: sabine.goetz@jvaschwaebischgmuend.justiz.bwl.de
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