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SUMMARY:Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen
DESCRIPTION:Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. lädt zum Digitalen Fachforum „Grenzen der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen“ ein. Das erste Fachforum behandelt die Grenzen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen und nimmt dabei insbesondere die Schnittstellen zwischen pädagogischer Arbeit\, Hilfesystemen und spezialisierten Beratungsangeboten in den Blick. \n \n\n                            \n                             \nReferentInnen\nScarlett Wiewald: Diplom-Sozialarbeiterin\, geschäftsführende Bildungsreferentin LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. Der Landesarbeitskreis (LAK) Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. ist der Fachund Dachverband für Mobile Jugendarbeit und Streetwork in Sachsen und vertritt seit 1994 das Arbeitsfeld landesweit.\nDistanzierungs- und Umfeldberater: Rote Line – pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus. Zu den Aufgabenbereichen zählen sozialpädagogische Einzelfallhilfen und Gruppenangebote für rechtsaffine\, (extrem) rechtsorientierte Jugendliche (Zwangssetting)\, Eltern- und Angehörigenberatung sowie Fachkräfteberatung an Schulen und in der Jugend- und Sozialarbeit.\nLeon A. Brandt: Rechts- und Kulturwissenschaftler\, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SOCLES sowie freier Referent. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören u.a. Schnittstellen der Kinder- und Jugendhilfe in Kooperation mit Trägern der Demokratieförderung und Extremismusprävention sowie die Transformation der Demokratie. \nAnmeldung…\n\n                            \n                        \n\nDie Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die (extrem) rechten Parteien oder Organisationen angehören\, die der (extrem) rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische\, queerfeindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Handlungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\nDie zivilgesellschaftliche Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit im Kontext (extreme) Rechte sieht sich angesichts gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen kontinuierlich mit neuen und komplexen Herausforderungen konfrontiert. Ebenso besteht für Fachkräfte und Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe ein hoher Bedarf an wissenschaftsbasiertem Fachwissen\, praxisorientiertem Austausch und der gemeinsamen Reflexion von Erfahrungen\, Angeboten und Handlungsansätzen. So sind Fachkräfte aktuell mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert\, welche unter anderem von der Rekrutierung von Jugendlichen in Online-Räumen durch das Aufgreifen emotionsbeladener Themen durch (extrem) Rechte Akteur*innen\, über eine zunehmend jünger werdende Zielgruppe\, bis hin zu dem Erstarken von (extrem) Rechten Jugendgruppierungen reichen. \nSchnittstellen\nInhaltlich widmen sich die Fachforen zentralen Fragestellungen der Präventions-\, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Das erste Fachforum 2026 behandelt die Grenzen und Herausforderungen der Kinderund Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen und nimmt dabei insbesondere die Schnittstellen zwischen pädagogischer Arbeit\, Hilfesystemen und spezialisierten Beratungsangeboten in den Blick. Wie gestaltet sich die konkrete Praxis der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen und welche Herausforderungen und Bedarfe ergeben sich daraus? Wo stoßen Behörden und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe an ihre Grenzen im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen? Wo bestehen Potenziale und Chancen im Austausch und der Kooperation der Kinder- und Jugendhilfe und der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsberatung im Kontext (extreme) Rechte? Wie können bestenfalls Kooperationen zwischen diesen Akteur*innen etabliert und kontinuierliche Verweisstrukturen geschaffen werden? Diese und weitere Fragen sollen anhand von kurzen Impulsbeiträgen und anschließenden moderierten Fachdiskussionen gemeinsam mit den Referierenden und den Teilnehmenden multiperspektivisch diskutiert werden\, um einen Raum für die gemeinsame Reflexion von Bedarfen\, Herausforderungen und Weiterentwicklungsperspektiven schaffen zu können. \nDrucken
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