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SUMMARY:26. Workshop: Leben und arbeiten im Vollzug. Und Ethik?
DESCRIPTION:Der Vollzug als besonderer gesellschaftlicher Raum stellt Inhaftierte und Bedienstete jeden Tag vor neue Herausforderungen Durch die Corona Pandemie sind in vielen Anstalten zudem ethische Fragestellungen wie unter einem Brennglas zutage getreten\, auch haben sich andere Konflikte entwickelt\, Bestimmungen verändern Handlungsabläufe und stellen lang gepflegte Praktiken in Frage. Angesichts dessen möchten wir das Online-Forum weiterführen\, das Raum gibt\, diese Themen zu beleuchten. \nWir kommen miteinander ins Gespräch über Fragen\, die uns bewegen aus ethischer Perspektive. Nach einem kurzen Impuls stehen Austausch und Diskussion im Vordergrund Es geht nicht darum\, Lösungen oder gar komplexe Probleme zu präsentieren\, sondern darum\, ein Problembewusstsein zu schaffen\, Dinge besser verstehen und benennen zu können und eine Haltung im Umgang mit ihnen zu entwickeln. \nDie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Ethik der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Professur für Christliche Sozialethik der Universität Würzburg haben den Workshop für Sie vorbereitet\, zu denen wir gerne einladen möchten. Im Vollzug zu leben oder zu arbeiten ist in jeglicher Hinsicht besonders: Allgegenwärtig sind Ordnung und Sicherheit durch Vollzugspläne\, Haftraumüberwachung\, Hofgangzeiten und richterliche Anordnungen\, bei alledem leitend soll die Resozialisierung sein. Diese täglichen Herausforderungen im vollzuglichen Handeln werden seit einigen Jahren durch die Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie erschwert. \nSeit über 10 Jahren beschäftigt sich die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. in ihrer Arbeitsgemeinschaft Ethik mit ethischen Fragestellungen. Ethikkomitees versuchen in einigen Anstalten das Handeln innerhalb der Institution Gefängnis zu reflektieren und einen Raum des Innehaltens und Nachdenkens darin zu ermöglichen. Mit dieser Auseinandersetzung kommt man im Vollzug nie an ein Ende. Die Vergegenwärtigung und der Austausch mit anderen Interessierten am Thema unterstützen das persönliche Nachdenken und Gestalten des täglichen Handelns. Darum soll es auch bei diesem 26. Workshop Ethik gehen. Einladung 2026… \n\n \nWas Sie erwartet\n\nKennenlernen der anderen Teilnehmenden verschiedener Fachdienste und Professionen aus ganz Deutschland\nErarbeiten und Erstellen einer Handlungsempfehlung\nMenschenwürde – ein handlungsleitendes Prinzip\nAustausch über die Arbeit an ethischen Fragestellungen und in Ethikkomitees\nEthische Reflexion der eigenen Haltung und Handlungsabläufe und Sensibilisierung für ethische Fragestellungen\n\n\n\n \nLeitung\nDie Moderation und Leitung erfolgt durch  das Team der Arbeitsgemeinschaft G Ethik der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. Der genaue zeitliche Ablauf wird noch bekannt gegeben. Wir wollen Raum geben für den Austausch über Fachdienstgrenzen hinweg\, Einblicke in Ethikkomitees ermöglichen\, ethisches Nachdenken ausprobieren in einer Fallreflexion\, neue Themen und Bereiche kennenlernen.
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SUMMARY:Besuch bei niederländischen KollegInnen im Gefängnis
DESCRIPTION:Ein Gegenbesuch zu Gefängnisseelsorge-KollegInnen in die Niederlande soll im April 2026 stattfinden. Zuvor empfing die Arbeitsgemeinschaft International zwei KollegInnen aus den Niederlanden in der JVA Köln-Ossendorf. Wer Interesse hat mitzukommen: Herzliche Einladung.\nVon links nach rechts: Désirée den Braber (NL)\, Michael King (JVA Herford)\, Dorothee Wortelkamp-M´Bay (JVA Köln)\, Doris Schäfer (JVA Würzburg)\, Heinz-Bernd Wolters (JVA Meppen) und Ryan van Eijk (NL). \n  \nProgramm\n\nBesuch JVA Vught (wichtigste Maenner JVA mit alle Differenzierungen(Psychiatrie\, Süchtigen\, Terroristen\, Flucht- unf Gewaltgefährlichen)\nUnterhaltung mit Kollegen anderer Denominationen in Sache Organisation und Zusammenarbeit in Justizseelsorge;\nInfo wie Gefängnisseelsorge in den Niederlanden organisiert ist\nBesuch Kamp Vught\nBesuch Forensische Anstalt Longstay (psychiatrische Straftäter) im Ort Zeeland\n\nKosten\nÜbernachtung mit Frühstück im Abdijhof (Einzelzimmer mit Frühstück 56 Euro)\nFür Essen und Trinken in der Anstalt wird gesorgt.\nAbendessen in ein Restaurant (es wird versucht dafür oder für die Übernachtung einen Finanzier zu finden).\nUnterkunft: Abdijhof \nDie mitwirkenden Kollegen Martijn und Désirée. Hartelijke groet\, Ryan
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SUMMARY:"In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor..."
DESCRIPTION:Die Konferenz der Evangelischen Gefängnisseelsorge in Deutschland trifft sich 2026 im St. Bonifatiuskloster der Oblaten in Hünfeld zu ihrer einwöchigen Jahreskonferenz. „Im Gefängnis der eigene Direktor sein“\, so wird das Thema dieser Studientagung umschrieben.\nTeilansicht des Klosters St. Bonifatius im hessischen Hünfeld. \n  \nDas Gefängnis ist ein weitgehend abgeschottetes und geschlossenes System. Neue Justizvollzugsanstalten versuchen eine totale Überwachung der Gefangenen zu erreichen\, indem sie jeden Winkel mit Kameras ausspähen. Trotzdem gibt es in jedem Gefängnis Freiräume. Gefangene spüren sie auf und nutzen sie\, im positiven wie im negativen Sinn. So steht das Gefängnis im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Subversion. \nIn diesem Spannungsraum positioniert sich die Gefängnisseelsorge. Sie ist bestrebt\, „Spiel-Räume“ und „Lebens-Räume“ zu eröffnen – für Gefangene und Bedienstete. Die Gottesdienste\, seelsorglichen Gespräche und Gruppenangebote der Seelsorge geben Gefangenen die Möglichkeit\, ihr Herz auszuschütten\, Schuld zu benennen\, Frust abzulassen\, Neues auszuprobieren und andere Seiten an sich zu entdecken. Sie können Musik machen\, kreativ sein\, ins Gespräch miteinander und mit anderen kommen. Ob und wie Gefangene und Bedienstete die Möglichkeiten der Seelsorge nutzen\, bleibt ihnen selbst überlassen. Dies erfolgt ganz im Sinne des Titels eines Buches von Werner Kofler\, das wir zum Thema der Tagung gemacht haben: „In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor“. An dieser Stelle danken wir der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für die großzügige finanzielle Unterstützung bei der Ausrichtung dieser Jahrestagung.  \nProgramm downloaden…\n\nZum Tagungshaus\nIn Hünfeld leben und arbeiten ca. 30 Mitbrüder zusammen unter einem Dach. Die Aufgabenbereiche sind so vielseitig\, wie die Menschen\, die hier wohnen. Die Brüder arbeiten in der Sakristei der Kirche\, an der Klosterpforte\, in der Pflegestation\, der Verwaltung oder in der klostereigenen Schreinerei. Jeder wirkt auf seine Weise zum Wohl der Kommunität und der Gäste. Neben den Brüdern wirken die Patres in den verschiedensten seelsorgerlichen Aufgabenbereichen\, wie dem Geistlichen Zentrum\, der Pfarrseelsorge im Hünfelder Umland\, der Ausbildung der Scholastiker (Studenten)\, sowie in der Krankenhausseelsorge. Patres und Brüder bilden die Kommunität des Bonifatiusklosters. Außerdem befindet sich das Noviziat unter dem Dach des Bonifatiuskloster. Mitbrüder die pflegebedürftig sind\, werden in der hauseigenen Pflegestation betreut. Sie erleben ihren Ruhestand in Hünfeld nachdem sie viele Jahrzehnte als Missionare in Deutschland und in der ganzen Welt tätig gewesen waren.
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SUMMARY:Gefängnisseelsorge auf dem 104. Katholikentag in Würzburg
DESCRIPTION:Die Gefängnisseelsorge in Bayern und in Deutschland ist auf dem 104. Katholikentag in Würzburg in Podien und auf der Kirchenmeile vertreten. 700 Veranstaltungen an fünf Tagen wollen dazu ermutigen nach Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Kirche zu suchen. „Habt Mut\, steh auf!“ ist der Slogan dieser Veranstaltung. \n \n. \nGerade vor dem Hintergrund von Krieg\, stetig voranschreitendem Klimawandel und Artensterben\, sozialer Spaltung und Krisen in Politik und Kirche ist das Bedürfnis nach konstruktiven Diskursen und einem gemeinsamen Ringen um Antworten und Suchen nach solidarischen Lösungen groß. Die Debatten auf dem Katholikentag beruhen auf der Idee der unveräußerlichen Würde jedes Menschen und speisen sich im Besonderen aus der christlichen Hoffnung. Dies soll spürbar werden in den Veranstaltungen und Begegnungen in Würzburg. \nIn der Kirchenmeile wird ein Haftraum am Stand der Gefängnisseelsorge originalgetreu aufgebaut\, Videospots aus Gefängnissen in Deutschland sollen auf Bildschirmen laufen sowie GefängnisseelsorgerInnen auf Podien beteiligt sein. Eine Übernachtungsmöglichkeit kann die Gefängnisseelsorge nicht anbieten. Das Team in Würzburg freut sich über KollegInnen\, die einen Dienst am Stand übernehmen können. \nFilm- und Tonbeiträge\nZusammen mit unserem Kollegen Georg Ruhsert (JVA Würzburg) gibt es bereits ein kleines Team\, das sich bereits mit der Gestaltung des Standes beschäftigt hat. Neben diesem „Kernteam“ sind wir aber weiterhin an punktueller Unterstützung interessiert. Dies betrifft besonders die Erstellung von kurzen Ton- oder Filmbeiträgen. Wer sich über den aktuellen Planungsstand informieren möchte\, kann auf folgenden Link nachsehen: https://pad.education/p/kath2026 \nStandbesetzung\nWer sich schon jetzt konkret vorstellen kann\, an einem\, zwei oder mehreren Tagen den Stand zu betreuen\, kann unter folgendem Link https://caridate.caritas-os.de/jva-katholikentag eintragen. Manche Mitglieder haben schon grundsätzlich Bereitschaft angezeigt und stehen hier ohne Termine drin – bitte noch ergänzen. Wer sich alternativ für Auf- und/oder Abbau stark machen möchte\, bitte bei Andreas melden (Modellzelle aus Nürnberg anliefern und aufbauen bzw. in umgekehrter Reihenfolge abbauen). \nNachfragen\nEs ist jederzeit möglich\, selbst Änderungen an den Eintragungen vorzunehmen. Die endgültige Planung wird sicher erst im Frühjahr stehen – aber so haben wir (und auch alle anderen) einen guten Überblick. Nachfragen bitte an unseren für den Stand zuständigen Kollegen Georg Ruhsert unter: an georg.ruhsert@bistum-wuerzburg.de – mit dem Hashtag #JVA-Katholikentag im Text oder Betreff. \nWebsite Katholikentag
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SUMMARY:AG Jugendvollzug: Migration und Delinquenz
DESCRIPTION:Die Arbeitsgemeinschaften Jugendvollzug der katholischen und evangelischen Gefängnisseelsorge tagen gemeinsam. Der gemeinsame Blick auf ein Thema des Jugendvollzuges bereichert und bildet  Die Lebenswelt(en) Jugendlicher und junger Erwachsener rücken in den Fokus. Der Jugendvollzug hat besondere Rahmenbedingungen.\n \nAb 2026 tagen die beiden Arbeitsgemeinschaften der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge und die der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. dauerhaft jährlich gemeinsam. Ein wichtiger und richtiger Schritt\, da die Arbeitsfelder dieselben sind und der Austausch sowie die jährliche Fortbildung gemeinsam getragen werden. \nMigration und Delinquenz\nVon Migrantinnen und Migranten verübte Straftaten stehen in der Öffentlichkeit im Fokus. Eine einfache Zuschreibung für Zusammenhänge zwischen Migration und Kriminalität gibt es nicht\, da die Zuwanderungsprozesse und Kriminalitätsphänomene höchst vielfältig sind. Unter MigrantInnen wird nur ein kleiner Teil straffällig. Allerdings sind Straftaten zum Teil mit einer unterschiedlichen Alters- und Geschlechtszusammensetzung sowie mit belastenden Lebens-umständen und ungünstigen Lebenserfahrungen (etwa mit Instabilität und Gewalt) zu erklären\, von denen Zugewanderte tendenziell häufiger betroffen sind. \nEin alleiniger Blick auf den Anteil ausländischer Staatsangehöriger in den Kriminalstatistiken vermag es nur bedingt\, zu einem differenzierten Bild beizutragen. Bei näherem Hinsehen geht es je nach Deliktsbereich vor allem um jugendliche Männer\, die sich nach Aufenthaltsstatus\, Einwanderungszeitpunkt\, sozialer Teilhabe\, Herkunft und demografischer Zusammensetzung unterscheiden. Unter jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund war die Zahl der Straftaten lange Zeit deutlich rückläufig. Seit 2022 ergeben sich aus Kriminalstatistiken Hinweise auf einen Anstieg der Kriminalitätshäufigkeit bei einheimischen wie zugewanderten Kindern und Jugendlichen. \nÜber die Themen wollen wir uns austauschen\, diskutieren\, betrachten und vernetzen. In der Stadt Trier treffen wir uns. Wir werden Menschen begegnen\, die sich mit den komplexen Bereichen von Migration und Delinquenz auskennen. \n \nEinladung 2026… Stand 13.1.2026\n\n\nMichael King + Stefan Thünemann (JVA Herford)\, Sebastian Alt (JSA Arnstadt)\nHans-Jürgen Schneider (JVA Ottweiler)
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SUMMARY:Alpenländer-Tagung der Gefängnisseelsorge
DESCRIPTION:Jährlich treffen sich auf der Internationalen Alpenländer-Tagung GefängnisseelsorgerInnen aus Bayern\, Liechtenstein\, Österreich und der Schweiz. Sie tauschen sich zu verschiedenen Themen aus\, um über die Landesgrenzen im deutschsprachigen Raum vernetzt zu sein.\n \n..\nTagungen\n65. Tagung 2018 Krankmachende und Heilende Gottesbilder\n66. Tagung 2019 Bibel + Koran\, Christen + Muslime im Dialog\n68. Tagung 2021 Schuld und Vergebung\n67. Tagung 2022 Wort\, das sagt: Du bist erwünscht\n69. Tagung 2023 Gefängnisseelsorge in säkularisierter Gesellschaft\n70. Tagung 2025 Macht- und Machtstrukturen\n71. Tagung 2026 „Daheim bin ich hier nicht!“ Fremdheitserfahrungen im Spannungsfeld Gefängnis\, Abschiebung und Seelsorge Pallotti-Haus Freising (Bayern) \nPastoral.at \n \n  \n  \n  \nEinladung Freising (Bayern) 2026\nAnmelde-Formular 2026
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SUMMARY:Sicherungsverwahrung: Therapeutische Begleitung...
DESCRIPTION:Die gemeinsame Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland und der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. treffen sich einmal jährlich am Ort einer Einrichtung der Sicherungsverwahrung (SV)\, um die Häuser und Konzepte der verschiedenen Bundesländer kennenzulernen sowie sich gegenseitig auszutauschen.\nDie Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel. \n  \nVor 12 Jahren war die Gesetzesreform der SV. Niedersachsen war das erste Bundesland\, das bereits 2018 eine zweite SV-Einrichtung eröffnet hat und damit auf die seit Jahren steigenden Belegungszahlen in den SV-Einrichtungen zu reagieren schien. Die Sicherungsverwahrung ist eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung. Im Gegensatz zur Freiheitsstrafe knüpft die SV einzig an die Gefährlichkeit des Straftäters für die Allgemeinheit an und hat damit Präventivfunktion. Die Gefährlichkeit des Straftäters muss im Wege einer Prognose festgestellt werden. \nArbeitsthema\nHerzlich laden wir zum achten gemeinsamen Treffen der beiden Arbeitsgemeinschaften Sicherungsverwahrung der evangelischen und katholischen Gefängnisseelsorge ein: Montag\, 29. Juni 2026 – Dienstag\, 1. Juli 2026 in der JVA Bautzen. Geplantes Arbeitsthema: „Chemische Kastration als Therapie?“ \n 
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SUMMARY:4. Fachtagung zu Kunst und Kultur in Gefängnissen
DESCRIPTION:Das Projektteam von Theater hinter Gittern am Theater Konstanz zur vierten Fachtagung zu Kunst und Kultur in Gefängnissen ein. Es werden kulturelle und bildende Projekte im Strafvollzug vorgestellt und die Möglichkeiten und Chancen für Menschen in Haft sowie Mitarbeitende und die Gesellschaft diskutiert.\n \nDie Fachtagung ist bundesweit einzigartig und bringt jährlich Fachleute aus ganz Deutschland zusammen. Zudem bildet sie durch die hohe Interdisziplinarität der Referent*innen sowie Teilnehmer*innen eine wichtige Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft\, sodass aktuelle Themen des Strafvollzugs beleuchtet werden können. Vorträge\, Podiumsdiskussionen und Arbeitskreise bieten Raum für Information und Austausch. Ziel ist es\, den Diskurs über die Bedeutung von Kultur- und Bildungsangeboten in Gefängnissen zu stärken und mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. \n \nDie Fachtagung richtet sich an\n\nFachkräfte aus Kriminologie\, Pädagogik\, Sozial- und Rechtswissenschaften\, Psychologie und Seelsorge\nVollzugsleitungen und MitarbeiterInnen im Vollzug\nKunst- und Kulturschaffende\nEhemalige Inhaftierte\nInteressierte\, die sich für die Weiterentwicklung des Strafvollzugs und gesellschaftlich relevanter Kultur- und Bildungsprojekte interessieren\n\n\n\n \nTeilnahmegebühr\n*exkl. Verpflegung\, Fahrt- und Übernachtungskosten\nFestivalpass für beide Tage: 34\,00 Euro p.P.| 1 Tag: 20\,00 Euro p.P.\nFestivalpass ermäßigt: 23\,80 Euro p.P.| 1 Tag: 14\,00 Euro p.P.\nRabattmöglichkeit: Arbeitslose\, Schüler*innen\, Studierende\, BFD\, FSJ\, Schwerbehinderte ab GdB 80. \nProgramm | Anmeldung hier…
URL:https://gefaengnisseelsorge.net/kalender/4-fachtagung-zu-kunst-und-kultur-in-gefaengnissen
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SUMMARY:Arbeitstreffen des erweiterten Vorstandes
DESCRIPTION:Der Vorstand und der Beirat treffen sich zwei Mal im Jahr (Frühjahr und Herbst)\, um aktuelle Themen und Entwicklungen zu besprechen\, die Studientagung vorzubereiten und Projekte zu planen. In der zweiten Jahreshälfte findet das Treffen parallel am selben Ort statt\, an dem der Vorstand und Beirat der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland tagen.\n \n  \nDie MitgliederInnen des erweiterten Vorstandes\, bestehend aus den Beauftragten sowie den Sprechern und Vorsitzenden der Länder kommen jeweils Dienstagmittag bis Mittwochnachmittag zusammen. Die fünf Mitglieder des Vorstandes beginnen ihre Gespräche bereits am Montag. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten der TeilnehmerInnen aus den Ländern und Bistümern trägt der Verein. \nFür das Herbst-Treffen wird immer die 45. Kalenderwoche (Dienstag Beginn mit Kaffee und Mittwoch Ende mit Mittagessen) angestrebt. Paralell tagen im Herbst die Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge und die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. am selben Ort. Im Wechsel werden dazu die Tagungshäuser von der jeweiligen Konferenz gebucht. Das katholische  Vorstandsgremium beginnt seine Beratungen jeweils am Montag davor. \nFolgetermin\nFrühjahr 2027: Dienstag\, 23. Februar – Mittwoch\, 24. Februar 2027\, Ort noch offen\nHerbst 2027: Dienstag\, 8. November – Mittwoch\, 9. November 2027\, voraussichtlich Hünfeld
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LOCATION:Hünfeld\, Bonifatiuskloster\, Klosterstraße 5\, Hünfeld\, Hessen\, 36088\, Deutschland
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SUMMARY:200 Jahre Straffälligenhilfe: Tagung der BAG-S
DESCRIPTION:Vor 200 Jahren gründete der Pfarrer Theodor Fliedner in Düsseldorf die erste zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland\, die Menschen nach ihrer Haftentlassung bei der Wiedereingliederung unterstützte: die „Rheinisch-Westfälische Gefängnisgesellschaft“. \nDie Initiative entstand aus der Einsicht\, dass es leicht ist\, Menschen auszugrenzen\, es jedoch wesentlich anspruchsvoller ist\, ihnen den Weg zurück in die Gesellschaft zu eröffnen. Die Erkenntnis\, dass straffällig gewordene Menschen beim Übergang aus der Haft Unterstützung benötigen\, prägt bis heute die Arbeit der Straffälligenhilfe. Und auch wenn sich die Bedingungen im Strafvollzug als auch die Angebote der Straffälligenhilfe seither grundlegend verändert haben\, gilt weiterhin: Der Übergang von der Haft in die Freiheit stellt für die Betroffenen eine erhebliche Herausforderung dar und sollte durch passende Unterstützungsangebote begleitet werden. \nDie Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (BAG-S)\, die am 23. und 24. November 2026 in Erfurt stattfindet\, lädt Sie ein\, aktuelle Fragen der Straffälligenhilfe zu diskutieren. Wie kann in diesen gesellschaftlich unruhigen Zeiten weiterhin professionelle Unterstützung bei der Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen gewährleistet werden? Wie können sich Akteure vernetzen\, um über Ländergrenzen hinweg voneinander zu lernen und zu profitieren? Welche Bedingungen sind für eine professionelle Arbeit zu gewährleisten? \nNeben Vorträgen zu übergreifenden Themen bieten praxisnahe Workshops Raum für den Austausch der Teilnehmenden zu konkreten Fragen der aktuellen Straffälligenhilfe. Wir wünschen uns\, dass Sie die Tagung mit spannendem fachlichen Input\, neuen Kontakten und frischen Ideen verlassen und hoch motiviert in Ihren Arbeitsalltag zurückkehren – wenn auch vielleicht nicht für die nächsten 200 Jahre\, so doch zumindest für die nächsten anstehenden Aufgaben.
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LOCATION:Erfurt – St. Ursula\, Trommsdorffstraße 29\, Erfurt\, Thüringen\, 99084\, Deutschland
CATEGORIES:Fachtagung
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SUMMARY:Ausbildungskurs: Kirche im Justizvollzug
DESCRIPTION:Die Stärkung der Selbstreflexion und Selbstfürsorge des Gefängnisseelsorgenden ist die Grundlage für die professionelle Unterstützung anderer. Eine Erweiterung der theologischen Sprachfähigkeit ist erforderlich\, um die Erfahrungen mit den Gefangenen und den Bediensteten ausdrücken und verständlich deuten zu können. Dies ist Bestandteil der ökumenisch ausgerichteten Ausbildungskursen „Kirche im Justizvollzug“.\n2026 im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld. \n  \nAusbildungsauftrag\nWegen der Abgeschlossenheit des Gefängnisses wirkt die Gefängnisseelsorge als Brückenbauer zwischen Gefangenen und Angehörigen\, zwischen Anstalt und Gesellschaft\, zwischen Anstaltsseelsorge und Kirche(n) außerhalb der Mauern. Im Schreiben der Deutschen Bischöfe (Nr. 84) vom 24. Februar 2015 „Denkt an die Gefangenen\, als wäret ihr mitgefangen“ (Hebr 13\,3) – Der Auftrag der Kirche im Gefängnis\, heißt es: \n„Die Seelsorge im Gefängnis stellt für die dort pastoral Tätigen eine besondere Herausforderung dar. Das Gefängnis ist ein Ort\, an dem zu Spannungen zwischen kirchlichen und staatlichen Anforderungen\, zwischen verschiedenen Personengruppen\, zwischen Erwartungen und Realität besonders deutlich erfahren werden. Deshalb ist theologische Kompetenz und eine angemessene Zusatzausbildung notwendig. Diese Aus- und Fortbildung wird durch die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz für alle in den Diözesen und Ländern mit der Gefängnisseelsorge Beauftragten angeboten.“ \nLiturgie im Blick\nEingespannt zwischen verschiedenen Erwartungen\, muss jede/r Seelsorgende für sich schauen\, was in der jeweiligen Anstalt „dran“ ist. Jeder möchte etwas von mir: die Gefangenen\, die Leitung\, die KollegInnen\, „meine“ Kirche. Und manchmal fragt man sich: „Was mache ich hier eigentlich?“ In diesem Ausbildungsmodul geht es um die „Arbeitsfelder“ in der JVA. Wir sind im Auftrag der Kirche in den Anstalten\, und es gibt einen Grund dafür. Daher möchten u.a. den Bereich der Liturgie in den Blick nehmen („Was feiern wir hier eigentlich?“)\, dann den Bereich der persönlichen Begleitung\, was einem oft wie „Nichtstun“ vorkommt. Außerdem sind wir als GEFÄNGNISseelsorger*innen nicht nur für die Inhaftierte da (keine Gefangenenseelsorge)\, sondern auch für das System und die KollegInnen.  Darüber hinaus möchten wir einen best-practice-Workshop durchführen und bitten darum\, Erfahrungen\, Material\, Ideen und Fragen zur Arbeit mitzubringen (und vorher anzumelden!). Einladung 2026… \nAnmeldung via E-Mail: anmeldung@jva-seelsorge.de \nMichael Kullinat (JVA Schwalmstadt) | Alexander Rudolf (JVA Weiterstadt) \n2027: 8. bis 11 März 2027: Institution Gefängnis
URL:https://gefaengnisseelsorge.net/kalender/kirche-im-justizvollzug
LOCATION:Hünfeld\, Bonifatiuskloster\, Klosterstraße 5\, Hünfeld\, Hessen\, 36088\, Deutschland
CATEGORIES:Ausbildung
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