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SUMMARY:Arbeitstreffen des erweiterten Vorstandes
DESCRIPTION:Der Vorstand und der Beirat treffen sich zwei Mal im Jahr (Frühjahr und Herbst)\, um aktuelle Themen und Entwicklungen zu besprechen\, die Studientagung vorzubereiten und Projekte zu planen. In der zweiten Jahreshälfte findet das Treffen parallel am selben Ort statt\, an dem der Vorstand und Beirat der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland tagen.\n \n  \nDie MitgliederInnen des erweiterten Vorstandes\, bestehend aus den Beauftragten sowie den Sprechern und Vorsitzenden der Länder kommen jeweils Dienstagmittag bis Mittwochnachmittag zusammen. Die fünf Mitglieder des Vorstandes beginnen ihre Gespräche bereits am Montag. Die Übernachtungs- und Verpflegungskosten der TeilnehmerInnen aus den Ländern und Bistümern trägt der Verein. \nFür das Herbst-Treffen wird immer die 45. Kalenderwoche (Dienstag Beginn mit Kaffee und Mittwoch Ende mit Mittagessen) angestrebt. Paralell tagen im Herbst die Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge und die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. am selben Ort. Im Wechsel werden dazu die Tagungshäuser von der jeweiligen Konferenz gebucht. Das katholische  Vorstandsgremium beginnt seine Beratungen jeweils am Montag davor. \nFolgetermin\nFrühjahr 2027: Dienstag\, 23. Februar – Mittwoch\, 24. Februar 2027\, Ort noch offen\nHerbst 2027: Dienstag\, 8. November – Mittwoch\, 9. November 2027\, voraussichtlich Hünfeld
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SUMMARY:Gefängnis im Wandel: 50 Jahre Strafvollzugsgesetz
DESCRIPTION:Vor 50 Jahren wurde das erste bundesdeutsche Strafvollzugsgesetz verabschiedet. Zwar veränderten sich die Funktion der Gefängnisse  und die Zustände in ihnen nicht grundsätzlich\, denn es blieben die gleichen Gebäude und das gleiche Perso-nal. Aber das Strafvollzugsgesetz definierte als Ziel des Vollzugs der Freiheitsstrafe\, dass der Gefangene fähig werde\, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen.\nIn 50 Jahren hat sich einiges verändert – durch Neubauten\, den Übergang der Gesetzgebungskompetenz auf die Bundesländer und die Veränderungen der Gefangenen und ihrer Bedarfe\, insbesondere im Jugendstrafvollzug. Die Zukunft wird zeigen\, ob es gelingen kann\, durch eine veränderte Kriminalpolitik immer weniger Menschen einzusperren und gleichzeitig Sicherheit und Rechtsgüterschutz durch Maßnahmen der Resozialisierung zu erhöhen. Zu Vortrag und Diskussion im Rahmen der Aktionstage Gefängnis 2026 laden wir herzlich ein. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS)\, dem Deutschen Caritasverband (DCV) und dem SKM – Diözesanverein Freiburg e. V. \nReferent: Prof. Dr. Heinz Cornel (Jugendrecht\, Strafrecht und Kriminologie\, Berlin)\nLeitung: Norbert Schwab (Katholische Akademie) \nDie Teilnahme ist in Präsenz und Online möglich. Und sie ist kostenfrei. Für die\, die vor Ort mit dabei sind\, wird danach noch ein Come Together angeboten. Die Anmeldung findet man in der Ausschreibung… \nStefan Kunz\nKatholische Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe\nKarlstraße 40\, D 79104 Freiburg\, +49 (761) 200 378\, info@kags.de \n 
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SUMMARY:Online Rechts-Workshop für DiensteinsteigerInnen
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ausbildungsreihe „Kirche im Justizvollzug“ wird ein Online Rechts-Workshop angeboten\, in dem vor allem juristische und Fragen zum Einstieg im Gefängnis sowie sogenannte Stolpersteine im Justizvollzug behandelt werden. Zur Teilnahme sind GefängnisseelsorgerInnen beider Konfessionen eingeladen\, die vor kurzem oder seit wenigen Jahren im Dienst sind.\n. \nIm Rahmen der Ausbildungsreihe „Kirche im Justizvollzug“ bieten wir jeden Herbst einen Rechts-Workshop an\, in dem vor allem juristische und „Anfänger-“ Fragen (Stolpersteine) behandelt werden. Wir werden uns an diesem Tag u.a. mit dem System Gefängnis beschäftigen\, mit Gesetzestexten\, und den mitgebrachten Fragen. Den Teilnehmerlink gibt es kurz vor der Veranstaltung. \nAnmeldeschluss\n2. November 2026 | Anmelden bitte per E-Mail an: michael.kullinat(at)bistum-fulda.de \nAuch nach einer Einarbeitungsphase und der Teilnahme an den vier Kurseinheiten sind die Kurse “Kirche im Justizvollzug” mit jährlich wechselnden Schwerpunkten eine Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung. Die rechtliche Einführung wird als Online-Schulung speziell für DiensteinsteigerInnen für die Evangelische und Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland angeboten. Die Kurse bieten einen sehr guten Rahmen zur persönlichen Selbstreflexion\, dem kollegialen Erfahrungsaustausch und dem Kennenlernen neuer pastoraler Konzepte ebenso wie kriminologischen Erkenntnissen. \nDrucken\n\nMichael Kullinat (JVA Schwalmstadt)\nAlexander Rudolf (JVA Weiterstadt)\nStefan Thünemann (JVA Herford) \n 
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SUMMARY:Online: (Un)Sichtbar - Kinder von Inhaftierten
DESCRIPTION:Eine für alle Gefängnisseelsorgenden relevante Online-Tagung findet zum Thema „Kinder von Inhaftierten“ statt. Wenn über Straffälligkeit\, Verurteilung und Inhaftierung gesprochen wird\, steht die straffällig gewordene Person im Mittelpunkt. Weniger sichtbar sind die Opfer und die Menschen im Umfeld der verurteilten Person – insbesondere die Kinder. \nDabei kann die Inhaftierung eines Elternteils tief in das Familienleben eingreifen – in Bindungen\, Alltagsstrukturen\, finanzielle Sicherheit und das emotionale Erleben der Kinder. Allein in Deutschland sind schätzungsweise rund 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Dennoch bleiben ihre Perspektiven in Forschung\, Praxis und öffentlicher Wahrnehmung häufig unterrepräsentiert. Die Fachkonferenz für den deutschsprachigen Raum rückt diese Kinder in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen ihre Lebenslagen\, Belastungen\, Bewältigungsstrategien und Unterstützungsbedarfe. Gemeinsam mit Fachkräften aus Wissenschaft und Praxis sowie Menschen mit Lebenserfahrungen werden Möglichkeiten und Notwendigkeiten aufgezeigt\, wie Kinder inhaftierter Eltern besser wahrgenommen\, geschützt und begleitet werden können. \n„Die Anwesenheit von Kindern im Besuchsraum stimmte alle freundlicher\, weniger reizbar. Nicht nur die anderen Häftlinge und Besucher\, sondern auch das Aufsichtspersonal.“\nFrancesca Melandri (2012) In: Über Meereshöhe \nZielgruppe\nDie Fachtagung richtet sich an Fachpersonal aus dem Bereich Vollzug\, Justiz\, Jugendämtern\, Pädagogik und Menschen\, die sich hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Gefängnis-Seelsorge oder anderen Angeboten engagieren. Relevant ist die Tagung für VertreterInnen aus der Politik sowie für Menschen mit Lebenserfahrung und Angehörige von verurteilten Personen. \nKosten\n60\,- Euro Normaltarif\n30\,- Euro ermäßigter Tarif. Wir bitten um Kontaktaufnahme für eine Vereinbarung unter office@ash-forum.at Anmeldung beginnt im September 2026. Schreiben Sie eine E-Mail für eine Vorregistrierung. Sie werden nach Öffnung des Anmeldetools umgehend informiert. Flyer downloaden… \n19. November 2026: Vor-Tagung\n19 Uhr Filmvorführung “Mitgefangen” (2023\, 49 min\, R. Annina Furrer).\nOnline: Gespräch mit der Regisseurin Annina Furrer im Anschluss des Films. Nach einer gemeinsamen Einführung in den Film kann dieser per Link zuhause angesehen werden. Eine Nachbesprechung findet am Konferenztag zwischen 16 und 17 Uhr statt.\nWien: Der Film wird voraussichtlich in den Breitenseer Lichtspiele gezeigt. Im Anschluss wird es ein Podiumsgespräch zum Thema geben. \n\n \n20. November 2026: Tagung online\n9:15 – 10 Uhr Mitgefangen – Menschen mit Lebenserfahrung geben Einblicke\n10:15 – 10:45 Uhr Kinder von Inhaftierten – Selin Arikoglu\, Kath. Hochschule für Sozialwesen\n10:45 – 11:05 Uhr Rechtliche Grundlagen – Jochen Goerdeler\, Bundesministerium für Justiz.de\n11:05 – 11:25 Uhr Rechtliche Grundlagen – Markus Drechsler\, Menschen & Rechte\, Austria\n11:30 – 12:15 Uhr Positive Perspektiven “Segel setzen” – Katrin Schaefer\, MitGefangen e.V.\n13 – 13:30 Uhr Psych. Auswirkungen auf Kinder von Inhaftierten – Patrick Frottier (angefragt)\n13:40 – 15 Uhr Best Practice Workshops mit Christine Hubka\, Matthias Geist\, Annelyn Smit\, Anja Seick\, Daniela Hirt\, Julia Ganschow u.a.\n15:15 – 16 Uhr Abschlussplenum mit Insights aus den Workshops\n16 – 17 Uhr Optionale offene Chatrooms mit den RednerInnen und Möglichkeit zum Austausch \n\n\n \nPlanungsteam\nSelin Arikoglu\, Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin\, Deutschland\nMarkus Drechsler\, Zentrum für Familienangehörige sowie Menschen & Rechte\, Österreich\nMarkus Fellinger\, Evangelische Gefängnisseelsorge\, Österreich\nChristine Hubka\, Menschen & Rechte (ehemals Blickpunkte)\, Österreich\nMonika Mokre\, Union für die Rechte von Gefangenen\, Österreich\nAngelika Neuner\, ASH Forum der Zivilgesellschaft\, Österreich\nKatrin Schaefer\, MitGefangen e.V.\, Deutschland\nKarl Wolfram\, Menschen & Rechte (ehemals Blickpunkte)\, Österreich\nTamara Höfer\, Verein Richtungswechsel\, Österreich
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SUMMARY:200 Jahre Straffälligenhilfe: Tagung der BAG-S
DESCRIPTION:Vor 200 Jahren gründete der Pfarrer Theodor Fliedner in Düsseldorf die erste zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland\, die Menschen nach ihrer Haftentlassung bei der Wiedereingliederung unterstützte: die „Rheinisch-Westfälische Gefängnisgesellschaft“. \nDie Initiative entstand aus der Einsicht\, dass es leicht ist\, Menschen auszugrenzen\, es jedoch wesentlich anspruchsvoller ist\, ihnen den Weg zurück in die Gesellschaft zu eröffnen. Die Erkenntnis\, dass straffällig gewordene Menschen beim Übergang aus der Haft Unterstützung benötigen\, prägt bis heute die Arbeit der Straffälligenhilfe. Und auch wenn sich die Bedingungen im Strafvollzug als auch die Angebote der Straffälligenhilfe seither grundlegend verändert haben\, gilt weiterhin: Der Übergang von der Haft in die Freiheit stellt für die Betroffenen eine erhebliche Herausforderung dar und sollte durch passende Unterstützungsangebote begleitet werden. \nDie Bundestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (BAG-S)\, die am 23. und 24. November 2026 in Erfurt stattfindet\, lädt Sie ein\, aktuelle Fragen der Straffälligenhilfe zu diskutieren. Wie kann in diesen gesellschaftlich unruhigen Zeiten weiterhin professionelle Unterstützung bei der Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen gewährleistet werden? Wie können sich Akteure vernetzen\, um über Ländergrenzen hinweg voneinander zu lernen und zu profitieren? Welche Bedingungen sind für eine professionelle Arbeit zu gewährleisten? \nNeben Vorträgen zu übergreifenden Themen bieten praxisnahe Workshops Raum für den Austausch der Teilnehmenden zu konkreten Fragen der aktuellen Straffälligenhilfe. Wir wünschen uns\, dass Sie die Tagung mit spannendem fachlichen Input\, neuen Kontakten und frischen Ideen verlassen und hoch motiviert in Ihren Arbeitsalltag zurückkehren – wenn auch vielleicht nicht für die nächsten 200 Jahre\, so doch zumindest für die nächsten anstehenden Aufgaben. Mehr Informationen… | Anmeldung
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SUMMARY:Leben und arbeiten im Vollzug. Und Ethik?
DESCRIPTION:Der Vollzug als besonderer gesellschaftlicher Raum stellt Inhaftierte und Bedienstete jeden Tag vor neue Herausforderungen. Ethische Fragestellungen treten wie unter einem Brennglas zutage. Es entwickeln sich Konflikte\, Bestimmungen verändern Handlungsabläufe und stellen gepflegte Praktiken in Frage. \nEin Justizvollzugsbeamter geht durch einen Zellentrakt in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Herford am 10. August 2022. Foto: Julia Steinbrecht/KNA \n  \nWir kommen miteinander ins Gespräch über Fragen\, die uns bewegen aus ethischer Perspektive. Nach einem kurzen Impuls stehen Austausch und Diskussion im Vordergrund Es geht nicht darum\, Lösungen oder gar komplexe Probleme zu präsentieren\, sondern darum\, ein Problembewusstsein zu schaffen\, Dinge besser verstehen und benennen zu können und eine Haltung im Umgang mit ihnen zu entwickeln. \nIm Vollzug zu leben oder zu arbeiten ist in jeglicher Hinsicht besonders: Allgegenwärtig sind Ordnung und Sicherheit durch Vollzugspläne\, Haftraumüberwachung\, Hofgangzeiten und richterliche Anordnungen\, bei alledem leitend soll die Resozialisierung sein. Diese täglichen Herausforderungen im vollzuglichen Handeln werden seit einigen Jahren durch die Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie erschwert. \nSeit über 10 Jahren beschäftigt sich die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. in ihrer Arbeitsgemeinschaft Ethik mit ethischen Fragestellungen. Ethikkomitees versuchen in einigen Anstalten das Handeln innerhalb der Institution Gefängnis zu reflektieren und einen Raum des Innehaltens und Nachdenkens darin zu ermöglichen. Mit dieser Auseinandersetzung kommt man im Vollzug nie an ein Ende. Die Vergegenwärtigung und der Austausch mit anderen Interessierten am Thema unterstützen das persönliche Nachdenken und Gestalten des täglichen Handelns. \n\n \n\n                            \n                             \nReferierende\nProf. Dr. Michelle Becka Sozialethikerin\, Universität Münster\nCarsten Heim Leitung JVA Münster\nProf. Dr. Sebastian Laukötter Philosoph\, Katholische Hochschule NRW\, Münster\nDr. Katharina Leniger\, Sozialethikerin\nDr. Benjamin Limbach\, NRW-Justizminister\, Düsseldorf (Videogrußwort)\nDr. Johannes Sabel\, Direktor Akademie Franz Hitze Haus\nDr. Sarah Watts\, Stellvertretende Leitung JVA Münster\nPer-Erik Zeller\, Leitung JVA Meppen \nKatholische Hochschule NRW\, Abteilung Münster\nArbeitsgemeinschaft Ethik im Justizvollzug \n\n                            \n                        \n\n\n  \nTreffen November 2026\nDer Justizvollzug ist in hohem Maße ethisch aufgeladen. Vom gerichtlich begründeten Freiheitsentzug der Inhaftierten\, der im Namen des Volkes erfolgt und damit eine geteilte soziale Verantwortung für den Justizvollzug beinhaltet\, über das Spannungsfeld zwischen Gewährung von Sicherheit auf der einen und Respektierung und Ermöglichung von Selbstbestimmung auf der anderen Seite bis hin zu Fragen nach moralischen Belastungserfahrungen Bediensteter im Justizvollzug. Die Tagung macht diese und weitere ethische Aspekte zum Thema und wird dafür Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammenführen. Ausgehend von der Beobachtung und der Bedeutung von Ethik im Justizvollzug steht dabei die Frage im Zentrum\, inwiefern Ethik und der mit ihr verbundene Aufbau entsprechender Strukturen wie bspw. Ethikkomitees für den Justizvollzug nicht nur wünschenswert\, sondern unverzichtbar sind. \nTeilfragen\, denen sich die Tagung im Einzelnen widmen wird\, sind u. a.:  Warum bedarf es des systematischen Aufbaus einer ethischen Sprachfähigkeit in und über Justizvollzugsanstalten? Wo steht der Justizvollzug heute mit Blick auf die Realisierung seines ethischen Anspruchs und Auftrags? Worin besteht die moralische Anforderung auf Resozialisierung und warum ist diese zentral\, sowohl für einen erfolgreichen als auch einen ethisch angemessenen Justizvollzug? Kann man die Wirksamkeit ethischer Reflexion im Justizvollzug messen? Nähere Infos und Anmeldung: www.franz-hitze-haus.de/info/26-116
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SUMMARY:Ausbildungskurs: Kirche im Justizvollzug
DESCRIPTION:Die Stärkung der Selbstreflexion und Selbstfürsorge des Gefängnisseelsorgenden ist die Grundlage für die professionelle Unterstützung anderer. Eine Erweiterung der theologischen Sprachfähigkeit ist erforderlich\, um die Erfahrungen mit den Gefangenen und den Bediensteten ausdrücken und verständlich deuten zu können. Dies ist Bestandteil der ökumenisch ausgerichteten Ausbildungskursen “Kirche im Justizvollzug”.\n2026 im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld. \n  \nAusbildungsauftrag\nWegen der Abgeschlossenheit des Gefängnisses wirkt die Gefängnisseelsorge als Brückenbauer zwischen Gefangenen und Angehörigen\, zwischen Anstalt und Gesellschaft\, zwischen Anstaltsseelsorge und Kirche(n) außerhalb der Mauern. Im Schreiben der Deutschen Bischöfe (Nr. 84) vom 24. Februar 2015 „Denkt an die Gefangenen\, als wäret ihr mitgefangen“ (Hebr 13\,3) – Der Auftrag der Kirche im Gefängnis\, heißt es: \n„Die Seelsorge im Gefängnis stellt für die dort pastoral Tätigen eine besondere Herausforderung dar. Das Gefängnis ist ein Ort\, an dem zu Spannungen zwischen kirchlichen und staatlichen Anforderungen\, zwischen verschiedenen Personengruppen\, zwischen Erwartungen und Realität besonders deutlich erfahren werden. Deshalb ist theologische Kompetenz und eine angemessene Zusatzausbildung notwendig. Diese Aus- und Fortbildung wird durch die Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz für alle in den Diözesen und Ländern mit der Gefängnisseelsorge Beauftragten angeboten.“ \nLiturgie im Blick\nEingespannt zwischen verschiedenen Erwartungen\, muss jede/r Seelsorgende für sich schauen\, was in der jeweiligen Anstalt „dran“ ist. Jeder möchte etwas von mir: die Gefangenen\, die Leitung\, die KollegInnen\, „meine“ Kirche. Und manchmal fragt man sich: „Was mache ich hier eigentlich?“ In diesem Ausbildungsmodul geht es um die „Arbeitsfelder“ in der JVA. Wir sind im Auftrag der Kirche in den Anstalten\, und es gibt einen Grund dafür. Daher möchten u.a. den Bereich der Liturgie in den Blick nehmen („Was feiern wir hier eigentlich?“)\, dann den Bereich der persönlichen Begleitung\, was einem oft wie „Nichtstun“ vorkommt. Außerdem sind wir als GEFÄNGNISseelsorger*innen nicht nur für die Inhaftierte da (keine Gefangenenseelsorge)\, sondern auch für das System und die KollegInnen.  Darüber hinaus möchten wir einen best-practice-Workshop durchführen und bitten darum\, Erfahrungen\, Material\, Ideen und Fragen zur Arbeit mitzubringen (und vorher anzumelden!). Einladung 2026… \nAnmeldung via E-Mail: anmeldung@jva-seelsorge.de \nMichael Kullinat (JVA Schwalmstadt) | Alexander Rudolf (JVA Weiterstadt) \n2027: 8. bis 11 März 2027: Institution Gefängnis
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SUMMARY:Münsterschwarzach: Besinnungs- und Exerzitientage
DESCRIPTION:Macht die erschlafften Hände wieder stark! (Jes 35\,3). Unter diesem Arbeitstitel wird ein Angebot aufgenommen\, das in Vergangenheit unter den Besinnungstagen in Münsterschwarzach „Ohnmacht im Vollzug“ ins Leben gerufen worden war. Die Tage dort waren zur geistlichen und physischen Erholung sowie zur Stärkung für alle Seelsorgenden\, die im Gefängnis arbeiten.\n \n  \nDie Arbeit im Justizvollzug wird komplexer: Handlungsspielräume aller Involvierten werden enger gefasst. In manchen Anstalten werden Bedienstete gehalten\, persönliche Handlungsabfragen für mögliche Ereignisse auszufüllen. Das Bedürfnis nach psycho-sozialer Begleitung wird manches Mal weniger beachtet. Zwar gibt es in vielen Anstalten die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)\, doch was tun die GefängnisseelsorgerInnen für sich und ihrer Psychohygiene? \nDurch den sukzessiven Abbau von Behandlungsangeboten wie Gruppenveranstaltungen oder kulturellen Zusammentreffen mit Menschen von “draußen”\, werden die Inhaftierten oft mit ihren Sorgen und ihrem Wohlbefinden alleine gelassen. Sie sind darauf angewiesen\, sich selbst Lösungen in subkulturellen Tätigkeiten zu suchen. Ein „unauffälliger“ Vollzug soll sichergestellt sein\, der dokumentiert werden muss. Dies erhöht indirekt den Druck auf die Gefängnisseelsorge. \nBinnenkirchliche Missstände wie die Missbrauchsdebatte belasten zusätzlich\, da sich die Seelsorgenden oft in einem Rechtfertigungszwang für ihre Tätigkeiten wiederfinden und diesen Druck konstant durchhalten müssen. Wie können Seelsorgende im Gefängnis täglichen Nöten nachgehen\, wenn sie latenter Unterstellungen oder offenen Vorwürfen ausgesetzt fühlen? Das Angebot wurde in den letzten Jahren durch eine kleine Gruppe von GefängnisseelsorgerInnen gerne wahrgenommen. Die Tage im Jahr 2026 wurden allerdings aus organisatorischen Gründen abgesagt.
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SUMMARY:Treffen Arbeitsgemeinschaft Jugendvollzug
DESCRIPTION:Die Arbeitsgemeinschaften Jugendvollzug der katholischen und evangelischen Gefängnisseelsorge tagen zusammen. Der gemeinsame Blick auf ein Thema des Jugendvollzuges bereichert und bildet  Die Lebenswelt(en) Jugendlicher und junger Erwachsener rücken in den Fokus. Der Jugendvollzug hat besondere Rahmenbedingungen.\n  \nAb 2026 tagen die beiden Arbeitsgemeinschaften der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge und der Katholischen Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V. dauerhaft jährlich gemeinsam. Ein wichtiger und richtiger Schritt\, da die Arbeitsfelder dieselben sind und der Austausch sowie die jährliche Fortbildung zusammen getragen werden. \n \nMigration und Delinquenz Trier 2026 \n\n\n \nDom zu Trier: Erinnerungsort Amokfahrt 2020 \n\n\n \nErinnerung und Denkmal Jesuitenkirche Trier \n\n\n \n2027…\nTreffen 2027: 31. Mai 2027 – Freitag\, 4. Juni 2027 Bildungshaus Marcel Callo Heiligenstadt\nThema: Männerbild im Jugendvollzug \nTreffen 2028: 29. Mai 2028 – Freitag\, 2. Juni 2028 Haus Marienhof Königswinter 
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